Britisches Oberhaus stimmt für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige – Regierung unter Druck

Britisches Oberhaus stimmt für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige – Regierung unter Druck
Quelle: KI-generiert

Britische Regierung unter Druck: Oberhaus stimmt für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Das britische Oberhaus hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ausgesprochen. Dieser Schritt erhöht den Druck auf Premierminister Keir Starmer und seine Regierung.

Das Oberhaus stimmte am Mittwoch für eine entsprechende Gesetzesänderung, nachdem Australien bereits ein ähnliches Verbot in Erwägung gezogen hat. Die Entscheidung liegt nun beim Unterhaus, in dem die Labour-Partei von Starmer die Mehrheit stellt. Die Regierung hat sich bisher zurückhaltend geäußert und will zunächst eine dreimonatige Konsultationsphase durchführen, um die Vor- und Nachteile eines solchen Verbots zu prüfen.

Das Thema ist heikel, da es um den Schutz junger Menschen vor den potenziellen Gefahren sozialer Medien geht, während gleichzeitig die Meinungsfreiheit und der Zugang zu Informationen gewährleistet werden sollen. Kritiker warnen vor einer möglichen Einschränkung der Rechte junger Menschen und fordern stattdessen eine stärkere Medienkompetenzförderung.

Trump sorgt für Empörung mit Äußerungen über NATO-Partner

US-Präsident Donald Trump hat mit abfälligen Bemerkungen über den Einsatz von NATO-Soldaten in Afghanistan Empörung ausgelöst. Trump bezeichnete den Einsatz als „ein wenig abseits der Frontlinien“, was in London parteiübergreifend als Verhöhnung der 457 gefallenen britischen Soldaten gewertet wird.

Die Äußerungen des US-Präsidenten kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die transatlantischen Beziehungen ohnehin angespannt sind. Trump hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die NATO infrage gestellt und von den europäischen Mitgliedern höhere Verteidigungsausgaben gefordert.

Die Reaktionen in Großbritannien reichen von scharfer Kritik bis hin zu Forderungen nach einer Neuausrichtung der britischen Außenpolitik. Einige Politiker fordern, dass sich Großbritannien stärker auf seine eigenen Interessen konzentrieren und sich nicht länger bedingungslos den USA unterordnen solle.

Inflation in Großbritannien hartnäckig hoch

Die Inflation in Großbritannien bleibt hartnäckig hoch und liegt mit 3,4 Prozent über dem Niveau des Euroraums. Dies stellt die Labour-Regierung von Premierminister Starmer vor große Herausforderungen.

Die steigenden Preise belasten die Verbraucher, insbesondere bei Lebensmitteln, deren Preise in den letzten fünf Jahren um über ein Drittel gestiegen sind. Ökonomen erwarten zwar für 2026 eine sinkende Inflation und Zinssenkungen, doch die aktuelle Situation sorgt für Unmut in der Bevölkerung.

Die hohe Inflation in Großbritannien ist vor allem auf die Folgen des Brexit, die Energiekrise und die globale Wirtschaftslage zurückzuführen. Die Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Inflation zu senken und die Wirtschaft zu stabilisieren.

Deutschland und Italien wollen Zusammenarbeit stärken

Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Meloni haben sich in Rom zu Regierungskonsultationen getroffen. Beide betonten die enge Verbundenheit ihrer Länder und ihr gemeinsames Engagement für ein geeintes Europa und eine starke NATO.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Themen Energieversorgung, Migration und Sicherheitspolitik. Deutschland und Italien wollen ihre Zusammenarbeit in diesen Bereichen weiter ausbauen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen Europas finden.

Kanzler Merz betonte, dass Deutschland und Italien in vielen Werten und Interessen übereinstimmen und gemeinsam für ein starkes Europa eintreten. Ministerpräsidentin Meloni lobte die gute Zusammenarbeit mit Deutschland und betonte die Bedeutung einer engen Partnerschaft für die Zukunft Europas.

USA verhängen Sanktionen gegen iranische Ölexporte

Die USA haben neue Sanktionen gegen Tanker und Firmen verhängt, die Öl im Wert von Hunderten Millionen Dollar in den Iran exportiert haben sollen. Die US-Regierung wirft dem Iran vor, weiterhin sein Atomprogramm voranzutreiben und destabilisierende Aktivitäten in der Region zu unterstützen.

Die Sanktionen zielen darauf ab, die iranischen Ölexporte zu reduzieren und die Regierung in Teheran unter Druck zu setzen. Kritiker bemängeln, dass die Sanktionen vor allem die iranische Bevölkerung treffen und die humanitäre Lage im Land verschärfen.

Die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sind seit Jahren angespannt. Das Atomabkommen von 2015, das den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern sollte, liegt seit dem Ausstieg der USA im Jahr 2018 auf Eis.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Redaktion Internationales