Verkehrsinfarkt im Ruhrgebiet – Pendler brauchen starke Nerven!
Das Ruhrgebiet, Herz Deutschlands, leidet unter einem chronischen Verkehrsinfarkt. Pendler auf den Autobahnen A40 (Ruhrschnellweg), A42, A2 und A45 sowie im Bahnverkehr brauchen dieser Tage besonders starke Nerven. Es ist ein täglicher Kampf, pünktlich zur Arbeit oder nach Hause zu kommen.
A40, A42, A2, A45: Stau, Bauarbeiten und Sperrungen
Auf den Hauptverkehrsadern des Ruhrgebiets herrscht Alarmstufe Rot. Die A40, ohnehin chronisch überlastet, wird immer wieder durch Baustellen und Unfälle zusätzlich beeinträchtigt. Auch auf der A42, A2 und A45 staut sich der Verkehr regelmäßig, insbesondere zu den Stoßzeiten. Fahrbahnerneuerungen auf der A2 zwischen dem Kreuz Oberhausen und der Ausfahrt Oberhausen-Königshardt sorgen bis zum 31. Mai 2026 für eine gesperrte Richtungsfahrbahn. Pendler müssen hier mit erheblichen Verzögerungen rechnen.
Bahn-Chaos im Revier: Signalstörungen und Zugausfälle
Auch die Bahnreisenden im Ruhrgebiet sind gebeutelt. Zahlreiche Signalstörungen, Reparaturen an Bahnübergängen und Weichen sowie kurzfristiger Personalausfall sorgen für Verspätungen und Zugausfälle. Besonders betroffen sind derzeit die Strecken rund um Gelsenkirchen Hbf, Hagen-Hohenlimburg und Schwerte (Ruhr), wo es aufgrund von Signalreparaturen zu Beeinträchtigungen kommt. Auf der Linie RB 13 kommt es wegen kurzfristigem Personalausfall zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg. Zwischen Duisburg Hbf und Bottrop Hbf kommt es bis zum 18. Mai 2026 auf der Linie RE 44 zu Ausfällen aufgrund von Bauarbeiten. Ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) ist eingerichtet, wobei es montags bis freitags zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten kommen kann.
Die Deutsche Bahn und die betroffenen Verkehrsbetriebe arbeiten zwar an der Behebung der Probleme, doch die Pendler im Ruhrgebiet brauchen weiterhin Geduld und starke Nerven. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Situation in den Griff bekommen und die notwendigen Investitionen in den Ausbau und die Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur tätigen. Denn Mobilität ist ein Schlüssel für die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Verkehrszentrale Ruhr



