Gelsenkirchen. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Mittwochmorgen, den 31. Dezember 2025, auf der Erdbrüggenstraße in Bulmke-Hüllen für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt. Gegen 06:50 Uhr kollidierte ein Linienbus der Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) mit einem weiteren Fahrzeug. Die Polizei Gelsenkirchen ist mit mehreren Streifen und der Verkehrsunfallaufnahme vor Ort.
Hergang und erste Ermittlungen
Nach ersten Erkenntnissen der Beamten bog der Bus von der Erdbrüggenstraße kommend nach links ab, als es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw kam. Die genaue Unfallursache ist noch unklar und wird derzeit intensiv untersucht. Zeugen sprechen von einer erheblichen Wucht des Aufpralls. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und blockierten vorübergehend die Fahrbahn.
Verletzte und Rettungseinsatz
Bei dem Unfall wurden mehrere Personen verletzt. Insgesamt mussten Rettungswagen und Notärzte acht Menschen versorgen und in umliegende Krankenhäuser bringen. Betroffen sind:
- Der 54-jährige Busfahrer, der leicht verletzt wurde.
- Die 23-jährige Fahrerin des Pkw, die mit schwereren Verletzungen eingeliefert wurde.
- Sechs Fahrgäste im Bus, die zum Teil Prellungen und Schnittwunden erlitten und unter Schock stehen.
Eine lebensbedrohliche Verletzung liegt nach aktueller Rettungskräfte-Meldung glücklicherweise nicht vor.
Folgen für den Verkehr und weitere Schritte
Die Unfallstelle war für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Erdbrüggenstraße musste zwischen der Hüllenstraße und der Florastraße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Bogestra leitete Umleitungen für mehrere Buslinien ein. Ein Abschleppdienst barg die Wrackteile. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen. Insbesondere wer die Unfallsequenz per Dashcam aufgezeichnet hat oder als Augenzeuge den Vorfall beobachtete, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0209 / 365-0 bei der Polizei Gelsenkirchen zu melden. Die Ermittlungen der Verkehrsunfallaufnahme (P.TÜR – hier für die Verkehrsunfallaufnahme der Polizei) dauern an.
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Quelle: Polizei Gelsenkirchen



