Polizeibilanz für Silvester 2025/26: Mehr Präsenz, weniger schwere Vorfälle in Hagen

Polizeibilanz für Silvester 2025/26: Mehr Präsenz, weniger schwere Vorfälle in Hagen

Die Hagener Polizei zieht eine erste Bilanz der Silvesternacht. Unter dem Einsatz von verstärkten Kräften, einschließlich Einheiten der Bereitschaftspolizei, verlief die Nacht nach ersten Erkenntnissen vergleichsweise ruhig.

Einsatzzahlen und Kontrollen

Die Beamten waren mit Streifen im gesamten Stadtgebiet unterwegs und konzentrierten sich auf bekannte Brennpunkte und größere Menschenansammlungen. Insgesamt wurden über 250 Personen kontrolliert und etwa 60 Fahrzeuge überprüft. Ein wichtiger Bestandteil der Strategie waren sogenannte Präventive Türkontrollen (P.TÜR) in Wohnhäusern, um Störungen durch illegale Pyrotechnik bereits im Vorfeld zu unterbinden.

Schwerpunkte: Alkohol und Pyrotechnik

Die Polizei fokussierte sich auf folgende Deliktsbereiche:

  • Alkoholisiertes Fahren: Es gab zwei vorläufige Festnahmen aufgrund von Trunkenheit am Steuer.
  • Illegale Pyrotechnik: Mehrere Verwarnungen und Anzeigen wurden wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet. Ein größerer Fund von Böllern und Raketen konnte sichergestellt werden.
  • Lärmbelästigung und Sachbeschädigung: Hierzu gingen mehrere Meldungen ein, die bearbeitet wurden.

Zusammenarbeit und Bilanz

Die Polizei arbeitete eng mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst zusammen. Die präventive Präsenz zeigte Wirkung: „Die deutliche Sichtbarkeit unserer Kräfte hat dazu beigetragen, dass es zu keinen größeren Ausschreitungen oder gefährlichen Situationen kam“, so ein Polizeisprecher. Die Zahl der gemeldeten Körperverletzungen liegt vorläufig im niedrigen einstelligen Bereich. Die genaue Anzahl der Straftaten wird in den kommenden Tagen ausgewertet.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Hagen