Polizei durchsucht mehrere Objekte wegen Verdachts auf illegalen Cannabisanbau

Polizei durchsucht mehrere Objekte wegen Verdachts auf illegalen Cannabisanbau

Unna/Holzwickede. In einem groß angelegten Einsatz haben Beamte der Kreispolizei Unna am Mittwochmorgen (21.01.2026) gleich mehrere Wohn- und Geschäftsräume in Unna und Holzwickede durchsucht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Ermittlungen gegen Verdächtige aus dem Baugewerbe

Hintergrund der Maßnahmen ist ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Anbaus und des gewinnbringenden Weiterverkaufs von Cannabis in nicht geringer Menge. Im Fokus der Ermittler stehen mutmaßliche Täter aus dem Baugewerbe, die den illegalen Anbau in gewerblich genutzten Räumlichkeiten organisiert haben sollen.

Großaufgebot von Spezialkräften im Einsatz

Bei den Durchsuchungen kam ein Großaufgebot zum Einsatz. Neben den Ermittlern des Kommissariats Kriminalität (Schwerpunkt Rauschgiftdelikte) und örtlichen Streifenbeamten waren auch Spezialeinheiten vor Ort. Dazu gehörten:

  • Die P.TÜR (Personenschutz- und Überfallkommando der Polizei Recklinghausen, eine Spezialeinheit für gefährliche Einsätze).
  • Die BFE+ (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit Plus der Kreispolizeibehörde Unna).
  • Ein Diensthundeführer der Polizei.

Umfangreiche Beweismittel sichergestellt

Die Einsatzkräfte konnten bei ihren Durchsuchungen eine erhebliche Anzahl an Beweismitteln sicherstellen. Konkret beschlagnahmt wurden:

  • Mehrere Kilogramm Marihuana (Cannabis)
  • Über 100 Cannabispflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien
  • Komplette professionelle Anbauequipment inklusive Beleuchtung, Belüftung und Bewässerungssystemen
  • Digitale Speichermedien und Dokumente
  • Sowie eine nicht näher bezifferte Summe Bargeld

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Kreispolizei Unna dauern an. Weitere Einzelheiten zu den identifizierten Verdächtigen oder zum genauen Schaden wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Unna