Mann nach gewaltsamem Eindringen in Ex-Wohnung schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

Mann nach gewaltsamem Eindringen in Ex-Wohnung schwer verletzt – Mordkommission ermittelt

Die Mordkommission der Polizei Duisburg ermittelt nach einem schweren Vorfall in einem Mehrfamilienhaus an der Moltkestraße in Duisburg. Am Neujahrsabend gegen 19 Uhr drang ein 35-jähriger Mann gewaltsam in die Wohnung seiner getrennt lebenden 30-jährigen Ehefrau ein.

Tathergang und Festnahme

Nach ersten Erkenntnissen hatte der 35-Jährige die Tür der Wohnung aufgebrochen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung in der Wohnung erlitt der Mann schwere Verletzungen. Die alarmierte Polizei traf auf die hochgradig aufgeregte Ehefrau, die zunächst nicht kooperierte. Die Beamten konnten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen (sogenannte polizeiliche Türöffnung, P.TÜR) und fanden den schwer verletzten Mann vor. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er intensivmedizinisch behandelt wird. Die 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Staatsanwaltschaft Duisburg und die Polizei haben die Ermittlungen übernommen. Die Mordkommission ist eingeschaltet, um die genauen Umstände der Tat zu klären. Bislang ist unklar, wie es zu den schweren Verletzungen des Mannes kam. Die Kriminalbeamten haben umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen in der Wohnung eingeleitet. Derzeit wird unter anderem geprüft, ob die Frau in Notwehr gehandelt haben könnte.

Bisher bekannte Hintergründe

  • Ort: Mehrfamilienhaus, Moltkestraße, Duisburg.
  • Zeit: Neujahrsabend (1. Januar), ca. 19 Uhr.
  • Beteiligte: Ein 35-jähriger Mann und seine 30-jährige, getrennt lebende Ehefrau.
  • Vorfall: Gewaltsames Aufbrechen der Wohnungstür durch den Mann, anschließende Auseinandersetzung.
  • Status: Der Mann ist schwer verletzt im Krankenhaus. Die Frau ist in Polizeigewahrsam.

Die Ermittler suchen Zeugen, die in der Zeit um 19 Uhr Uhr in der Moltkestraße etwas beobachtet haben. Hinweise bitte an die Mordkommission der Polizei Duisburg.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Duisburg