Hagen. Nach drei arbeitsreichen Tagen in der Bundeshauptstadt sind die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Hagen am gestrigen Abend wieder in ihrer Heimatstadt eingetroffen. Der außergewöhnliche Einsatz zur Überbrückung eines Stromausfalls in Berlin konnte erfolgreich beendet werden.
Notstromversorgung bis zur endgültigen Reparatur
Die Spezialisten aus Hagen waren mit einem leistungsstarken Notstromaggregat und der dazugehörigen Fachkompetenz nach Berlin entsandt worden, um eine kritische Infrastruktur mit Strom zu versorgen. Ihr Auftrag war es, die Versorgung aufrechtzuerhalten, bis die defekten Komponenten des regulären Netzes repariert waren. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, und das Aggregat aus Hagen wird nicht mehr benötigt.
Ein reibungsloser und lehrreicher Einsatz
Für das Team der Feuerwehr Hagen war der Einsatz eine wertvolle Erfahrung. „Es ging dabei um mehr als nur das Bereitstellen von Strom“, berichtet ein Einsatzleiter vor Ort. „Es war eine komplexe logistische und technische Herausforderung in einer fremden Großstadt, die reibungslos und in enger Abstimmung mit den Berliner Kollegen gemeistert wurde.“ Die Kräfte mussten sich schnell in die örtlichen Gegebenheiten einfinden und rund um die Uhr im Schichtbetrieb die zuverlässige Funktion der Anlage sicherstellen.
Das bedeutete „P.TÜR“ in diesem Einsatz
Bei dem entsendeten Fahrzeug handelte es sich um ein spezielles Einsatzfahrzeug, das unter der Abkürzung P.TÜR (Pionier- und Technische Überwachungseinheit Rückführung) geführt wird. Diese Einheit ist für genau solche technischen Hilfeleistungen, insbesondere im Bereich der Stromversorgung und der Überwachung von kritischen Anlagen, ausgestattet und ausgebildet. Ihr Einsatz zeigt die überregionale Vernetzung und Leistungsfähigkeit der Hagener Feuerwehr.
Einsatzbereitschaft in Hagen weiterhin gewährleistet
Während des Einsatzes wurde durch eine umsichtige Planung der Feuerwehrführung stets sichergestellt, dass der Schutz der Hagener Bürgerinnen und Bürger nicht beeinträchtigt wurde. Die Rückkehr des Teams bedeutet nun auch die vollständige Wiederherstellung der personellen Kapazitäten vor Ort. Alle Beteiligten sind wohlbehalten zurück und können nach einer kurzen Nachbereitung wieder ihren regulären Dienst in Hagen aufnehmen.
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Quelle: Feuerwehr Hagen



