Verkehrschaos in Düsseldorf und am Niederrhein: Pendlerströme weiterhin stark belastet
Düsseldorf und die Region mittlerer Niederrhein sehen sich weiterhin mit einer angespannten Verkehrslage konfrontiert. Besonders betroffen sind die Autobahnen A44, A52 und A57, die von Pendlern stark frequentiert werden. Trotz des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs und Bemühungen um alternative Mobilitätskonzepte bleibt das Verkehrsaufkommen hoch.
A44: Behinderungen und Staus
Auf der A44 kommt es immer wieder zu Behinderungen. Der ADAC meldet auf der A44 Aachen Richtung Mönchengladbach im Dreieck Jackerath eine Fahrstreifensperrung auf der Verbindungsfahrbahn Richtung A61 Koblenz.
A52: Bauarbeiten und Stausituationen
Die A52 ist besonders durch Baustellen beeinträchtigt. Zwischen Schiefbahn und Kaarst-Nord in beiden Richtungen ist bis zum frühen Morgen des 27.01.2026 (22:00 bis 04:00 Uhr) mit Fahrstreifenverengungen zu rechnen. Auch zwischen Düsseldorf-Rath und Tiefenbroich gibt es eine Wanderbaustelle mit Grünpflegearbeiten, die den linken Fahrstreifen blockiert. Zwischen Kaarst-Nord und Neersen staut es sich.
A57: Dichter Verkehr und Baustellen
Auf der A57 staut es sich zwischen Köln-Longerich und Köln-Ehrenfeld. Zwischen Neuss-Süd und Köln-Nord kommt es zu dichtem Verkehr mit einer Verzögerung von 13 Minuten. Zwischen Krefeld-Zentrum und Bovert gibt es aufgrund von Fahrbahnerneuerungen im Baustellenbereich eine veränderte Verkehrsführung.
Pendlerströme Richtung Düsseldorf
Düsseldorf ist ein wichtiger Einpendlerknotenpunkt. Laut Information und Technik NRW pendelten im Jahr 2021 319.747 Menschen aus dem Umland in die Stadt. Besonders viele Pendler kommen aus Bergisch Gladbach, Leverkusen und Bonn. Die Stadt Düsseldorf verzeichnete einen Anstieg der Einpendler um 3,2 Prozent, was deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. Um die Straßen zu entlasten, wird verstärkt auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und auf flexible Arbeitszeitmodelle gesetzt. Auch die Förderung des Radverkehrs soll dazu beitragen, die Pendlerströme zu reduzieren.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Verkehrszentrale Niederrhein



