Köln. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Freitagvormittag, den 16. Januar, zu massiven Behinderungen auf der Bundesautobahn 3 geführt. Ein 35-jähriger Lastwagenfahrer kam kurz hinter der Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Schutzplanke und verlor seine geladene Baumaschine.
Unfallhergang und Folgen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor der Fahrer eines Sattelzugmaschine die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lkw touchierte dabei eine Leitplanke. Durch den Aufprall löste sich die schwere Baumaschine, ein sogenannter Teleskoplader, von der Ladefläche und stürzte auf die Fahrbahn. Der Lkw selbst kam erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Der Unfall erforderte einen Großaufgebot von Einsatzkräften:
- Feuerwehr Leverkusen zur Bergung der Ladung und Sicherung der Unfallstelle
- Rettungsdienst zur Versorgung des verletzten Fahrers
- Polizei für die Unfallaufnahme und Verkehrslenkung
- Abschlepp- und Bergungsdienste
Massive Verkehrsbehinderungen
Die Fahrbahn war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden komplett gesperrt, um die Unfallstelle aufzunehmen und den schweren Teleskoplader zu bergen. Es bildete sich ein langer Stau. Die Polizei leitete den Verkehr über die Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum um. Gegen Nachmittag konnte die Autobahn nach Abschluss der Bergungsarbeiten wieder freigegeben werden.
Ermittlungen laufen
Die Kölner Polizei (die Abkürzung „P.TÜR“ in der ursprünglichen Meldung ist vermutlich ein Schreibfehler und steht für Polizei) ermittelt nun zur genauen Unfallursache. Technische Defekte am Lkw werden ebenso geprüft wie ein möglicher Sekundenschlaf des Fahrers. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Köln zu melden.
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Quelle: Polizei Köln



