Elf Verletzte bei Auffahrunfall auf A3 – Feuerwehr Königswinter im Einsatz

Elf Verletzte bei Auffahrunfall auf A3 – Feuerwehr Königswinter im Einsatz

Königswinter. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Samstagnachmittag zu massiven Behinderungen auf der Autobahn 3 geführt. Bei einem Auffahrunfall, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren, wurden insgesamt elf Personen verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter war mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort, um den Rettungsdienst zu unterstützen und die Unfallstelle abzusichern.

Massiver Rettungseinsatz erforderlich

Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Köln in Höhe der Anschlussstelle Königswinter. Durch die Wucht der Kollision waren mehrere Fahrzeuge erheblich beschädigt und teils nicht mehr fahrbereit. Die alarmierten Rettungskräfte fanden eine unübersichtliche Lage mit mehreren Verletzten vor. Die Aufgaben der Feuerwehr umfassten:

  • Die erste medizinische Versorgung und die Rettung von eingeklemmten Personen.
  • Die technische Sicherung der Unfallfahrzeuge, um Folgegefahren auszuschließen.
  • Das Auslaufen von Betriebsstoffen zu verhindern.
  • Die umfangreiche Absicherung der Einsatzstelle für die nachrückenden Rettungsdienste und die Polizei.

Stau und Sperrung

Während der Rettungsarbeiten war der betroffene Fahrstreifen für mehrere Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau in beide Fahrtrichtungen, da auch der Gegenverkehr wegen der Rettungsarbeiten langsamer vorbeifahren musste. Die Polizei Bonn hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ersten Hinweisen zufolge könnte unangepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit zu geringem Abstand eine Rolle gespielt haben.

Alle elf verletzten Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Schwere der Verletzungen reicht laut Feuerwehr von leichten Schockzuständen bis hin zu mehreren schwereren Verletzungen. Lebensgefahr bestand nach aktueller Einschätzung jedoch für niemanden. Die Feuerwehr Königswinter konnte den Einsatz nach gut zwei Stunden beenden und die Unfallstelle an die Autobahnmeisterei übergeben.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Feuerwehr Königswinter