Iran: Anhaltende Proteste gegen das Regime
Im Iran halten die regimekritischen Proteste an. Auslöser sind Unzufriedenheit mit der politischen und wirtschaftlichen Lage. Die Führung in Teheran reagiert mit Härte und hat das Internet weitgehend blockiert, um die Kommunikation der Demonstranten einzuschränken.
Augenzeugenberichte und Videos in den sozialen Medien zeigen brennende Gebäude und Fahrzeuge in Teheran und anderen Städten. Menschenrechtsgruppen sprechen von mindestens 40 Toten unter den Demonstranten. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtet von getöteten Polizisten. Die Dunkelziffer dürfte aber weit höher liegen, da die Medien gleichgeschaltet sind.
Die Protestierenden fordern ein Ende der Unterdrückung und des Einflusses der Mullahs. Dabei rufen sie auch den Namen des 1979 gestürzten Schahs und dessen Sohns Reza Pahlavi. Der Geheimdienst ruft die Bevölkerung zur Denunziation von „Zerstörern und Terroristen im Auftrag von USA und Israel“ auf.
Die Bundesregierung hat das Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte verurteilt und Teheran aufgefordert, jede Gewalt gegen Demonstranten zu unterlassen. Demonstrations- und Versammlungsrechte sowie freie Medienberichterstattung müssten gewährleistet sein.
Die Ereignisse verdeutlichen die tiefe Krise des iranischen Regimes und die wachsende Sehnsucht der Bevölkerung nach Freiheit und Demokratie. Es bleibt abzuwarten, ob die Proteste zu einem politischen Wandel führen werden.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Daten-Redaktion



