Bürgerkrieg im Sudan: Humanitäre Krise und internationale Untätigkeit

Bürgerkrieg im Sudan: Humanitäre Krise und internationale Untätigkeit
Quelle: KI-generiert

### Konflikte, die selten Schlagzeilen machen

Die Welt scheint aus den Fugen geraten. Während sich die Augen der Öffentlichkeit auf die üblichen Verdächtigen richten, brodelt es andernorts gewaltig. Es ist wie beim Fußball: Alle starren auf den Ball, aber das eigentliche Foul passiert im Abseits. Ich will hier mal ein paar Konflikte ansprechen, die kaum jemand auf dem Schirm hat, die aber das Leben von Millionen Menschen massiv beeinträchtigen.

Sudan: Vergessen im Schatten des Krieges

Da wäre zum Beispiel der Sudan. Seit April 2025 tobt dort ein Bürgerkrieg zwischen der Armee und den Rapid Support Forces (RSF). Grausame Bilder dringen von dort nach außen, wo die RSF nach der Einnahme der Stadt El Fasher Ende Oktober ein Blutbad anrichteten. Aber die Welt schaut weg. Die humanitäre Hilfe ist völlig unzureichend, Millionen sind auf der Flucht, und die internationale Gemeinschaft ist handlungsunfähig. Das Problem ist, dass der Konflikt kompliziert ist und viele externe Akteure ihre Finger im Spiel haben. Es geht um Goldminen, Handelsrouten und Waffen – ein gefundenes Fressen für Kriegsprofiteure. Die UN-Sicherheitskräfte blockieren sich gegenseitig, und die Hilfsgelder versickern. Leidtragende ist die sudanesische Bevölkerung, von denen schätzungsweise 21 Millionen Menschen von akutem Hunger bedroht sind.

Demokratische Republik Kongo: Ein Friedensabkommen, das keines ist

Ein weiteres Beispiel ist die Demokratische Republik Kongo. Dort gibt es zwar ein Friedensabkommen mit Ruanda, aber die Kämpfe gehen weiter. Die von Ruanda unterstützte Rebellengruppe M23 dehnt ihre Kontrolle aus und beutet seltene Erden und Goldminen aus. Auch Uganda und Burundi mischen mit. Die Folge sind Vertreibung, Hunger und ein erhöhtes Risiko von Krankheitsausbrüchen. Und was macht die Welt? Sie schaut zu, wie ein Land nach dem anderen ausgeblutet wird.

Weitere Krisenherde: Eskalation durch Konflikte

Auch in anderen Teilen Afrikas und Asiens drohen Konflikte zu eskalieren. In Äthiopien gibt es Spannungen zwischen der Zentralregierung, eritreischen Kräften, den Tigray-Truppen und den Amhara-Gruppen, die den brüchigen Frieden gefährden. In Myanmar geht der Bürgerkrieg zwischen bewaffneten Gruppen und dem Militär weiter. Die humanitäre Hilfe ist unterfinanziert, und eine Erdbebenkatastrophe hat die Lage noch verschlimmert. Im Libanon wächst die Gefahr eines neuen Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah. Und in Südsudan droht ein Bürgerkrieg, weil wichtige Teile des Friedensabkommens von 2018 nicht umgesetzt wurden.

Warum das alles wichtig ist

Warum erzähle ich das alles? Weil es uns alle betrifft. Wenn Konflikte ignoriert werden, können sie sich ausweiten und destabilisieren ganze Regionen. Das führt zu Flüchtlingsströmen, Terrorismus und Handelskriegen. Und am Ende zahlen wir alle die Zeche. Es ist an der Zeit, dass wir unseren Blick weiten und uns auch um die Krisen kümmern, die nicht im Rampenlicht stehen. Denn वे sagen: „Das Hemd ist mir näher als die Hose“, aber वे irren sich!

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Konfliktforscher