NRW im Fokus: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Wandel
Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland, erlebt weiterhin spannende Zeiten. Der Landtag in Düsseldorf stand in den letzten Tagen im Zeichen der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr 2026. Mit einem Gesamtvolumen von rund 112,3 Milliarden Euro, wurde der Etat am Mittwoch, 17. Dezember 2025, vom Landtag beschlossen.
Die Fachausschüsse des Landtags befassten sich mit Themen wie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildung, der Unterstützung trauernder Kinder und Jugendlicher sowie der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. Der Präsident des Landtags, André Kuper, zeichnete die Sieger des Wettbewerbs „NRW-Pressefoto 2025“ aus, wobei ein besonderes Projekt zur Erinnerung an den Holocaust den ersten Platz belegte.
Wirtschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft befindet sich im ständigen Wandel. Besonders hervorzuheben ist, dass die vorzeitige Wiedereröffnung der A45-Talbrücke Rahmede ein bundesweites Signal setzt. Nach rund 26 Monaten wurde das erste Teilbauwerk der neuen A45-Talbrücke Rahmede wieder für den Verkehr freigegeben, was eine wichtige Verkehrsverbindung in Südwestfalen entlastet.
Die Landesregierung betonte, dass Vertrauen entstehe, wenn politische Zusagen auch unter schwierigen Bedingungen eingehalten werden. Der Haushalt 2026 und der NRW-Plan setzen genau hier an.
Blick auf die Parteienlandschaft
Nach den Kommunalwahlen im September analysieren die Parteien ihre Ergebnisse. Während die CDU als stärkste Kraft hervorging, musste die SPD schmerzliche Verluste hinnehmen, insbesondere den Verlust des Oberbürgermeisterpostens in Dortmund. Die AfD konnte ihren Stimmenanteil zwar verdreifachen, ging aber letztendlich auch als Verlierer aus den Stichwahlen hervor. Die Grünen mussten ebenfalls Verluste hinnehmen.
Die SPD-Landesparteivorsitzende Sarah Philipp nannte den Verlust des Oberbürgermeisteramts in Dortmund eine „schmerzvolle Niederlage“. Gleichzeitig betonte sie, dass die SPD auch Erfolge erzielt habe, die auf das gesamte Land übertragen werden müssten.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von NRW Reporter



