Kreis Kleve – Die Polizei zieht eine gemischte Bilanz der Silvesternacht 2025/2026. Aus polizeilicher Sicht verlief der Jahreswechsel im Vergleich zu früheren Jahren vergleichsweise ruhig. Dennoch war vor allem im Mittel- und Nordkreis der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern Ursache für eine Vielzahl kleinerer Brände.
Einsatzbilanz der Polizei
Die Beamten der Kreispolizeibehörde Kleve sowie der lokalen Dienststellen, wie der Polizei TÜR (Polizeiinspektion Tüschenbroich), waren zwar kontinuierlich im Einsatz, mussten aber deutlich weniger schwere Ausschreitungen oder grobe Verstöße verzeichnen. Die vorbeugende Präsenz und die Appelle zu einem verantwortungsvollen Feiern zeigten Wirkung.
Brandgeschehen durch Feuerwerk dominiert
Die Feuerwehren im Kreisgebiet hatten jedoch alle Hände voll zu tun. Die häufigste Alarmursache waren Brände, die durch achtlos weggeworfene oder gezielt auf brennbare Materialien abgefeuerte Raketen und Böller ausgelöst wurden. Betroffen waren vor allem:
- Gartenzäune und Holzverkleidungen
- Mülltonnen und Abfallcontainer
- Hecken und trockene Vegetation
Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnten größere Schäden in der Regel verhindert werden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.
Weitere Vorfälle
Neben den Bränden registrierte die Polizei die üblichen Delikte zum Jahreswechsel, darunter mehrere Fälle von Ruhestörung und vereinzelte Sachbeschädigungen. Die ermittelten Straftaten blieben auf einem niedrigen Niveau. Die Polizei dankt der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für das insgesamt besonnene Verhalten und weist gleichzeitig darauf hin, dass die unsachgemäße Handhabung von Pyrotechnik nicht nur brandgefährlich, sondern auch strafbar ist.
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Quelle: Polizei Kleve



