Mönchengladbach – Die Polizei Mönchengladbach zog am Neujahrsmorgen eine erste Bilanz der Silvesternacht. In der Zeit von 18 Uhr am 31. Dezember 2025 bis 6 Uhr am 1. Januar 2026 verzeichneten die Beamten insgesamt 84 Einsätze, die in direktem Zusammenhang mit den Neujahrsfeierlichkeiten standen. Damit blieb die Zahl der Vorkommnisse im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau, die Einsatzkräfte waren jedoch kontinuierlich gefordert.
Brandeinsätze und Ruhestörungen im Vordergrund
Der Großteil der Meldungen betraf kleinere Brände, verursacht durch unsachgemäß gezündetes Feuerwerk, sowie zahlreiche Ruhestörungen. „Unsere Streifen waren durchgehend im Stadtgebiet unterwegs, um auf Beschwerden aus der Bevölkerung zu reagieren und Gefahren schnell zu beseitigen“, so ein Polizeisprecher. In mehreren Fällen musste die Feuerwehr ausrücken, um kleine Flächenbrände zu löschen, die durch herumfliegende Raketen entzündet worden waren. Glücklicherweise blieben diese auf Grünflächen begrenzt und es entstand kein größerer Schaden.
Zwei Festnahmen nach tätlichen Auseinandersetzungen
Zu den gravierenderen Vorkommnissen zählten zwei tätliche Auseinandersetzungen in der Innenstadt und im Stadtteil Rheydt. Bei einer Schlägerei zwischen mehreren Personen musste die Polizei mit Verstärkung eingreifen. Zwei Männer, 24 und 31 Jahre alt, wurden vorläufig festgenommen. Bei einem der Beteiligten wurde eine Behandlung im Krankenhaus notwendig. Ein weiterer Einsatz galt einem betrunkenen Autofahrer, der noch in der Neujahrsnacht seinen Führerschein verlor.
Appell der Polizei für künftige Feiern
Die Polizei zeigt sich mit dem Verlauf insgesamt zufrieden, da es zu keinen schweren Katastrophen oder massiven Sachbeschädigungen kam. Dennoch appellieren die Beamten bereits jetzt an die Vernunft der Bürger für das nächste Jahr: „Feuerwerk nur zu den erlaubten Zeiten zünden, Rücksicht auf Nachbarn und Tiere nehmen und niemals unter Alkoholeinfluss Fahrzeuge führen – diese Regeln sind der Schlüssel für ein friedliches Fest für alle.“ Die aufgeklärten Fälle werden nun von den zuständigen Dienststellen bearbeitet.
Für ihren Einsatz dankt die Polizei auch den freiwilligen Feuerwehren und dem Rettungsdienst, die in dieser Nacht ebenfalls im Dauereinsatz waren.
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Quelle: Polizei Mönchengladbach



