Silvester in Düsseldorf: Polizei zieht positive Bilanz trotz hohen Einsatzes

Silvester in Düsseldorf: Polizei zieht positive Bilanz trotz hohen Einsatzes

Die Polizei Düsseldorf hat eine erste vorläufige Bilanz der Silvesternacht zum Jahreswechsel 2025/2026 vorgelegt. Mehrere Hundert Beamtinnen und Beamte waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Nach ersten Erkenntnissen ging das umfassende Einsatzkonzept der Polizei auf, sodass die Feierlichkeiten weitgehend friedlich verliefen.

Kontrollierte Lage bei hohem Aufkommen

Trotz eines sehr hohen Einsatzaufkommens konnte die Polizei die Situation in der Landeshauptstadt gut kontrollieren. Die deutliche Präsenz der Einsatzkräfte in allen Stadtteilen, insbesondere in der Innenstadt und an bekannten Brennpunkten, wirkte deeskalierend. Schwerwiegende Vorfälle oder eine größere Anzahl von Verletzten wurden bislang nicht gemeldet.

Schwerpunkte der Polizeiarbeit

Die Beamten konzentrierten sich während der Silvesternacht auf mehrere Kernaufgaben:

  • Durchsetzung des Verbots von pyrotechnischen Gegenständen (P.TÜR) in der Innenstadt und anderen sensiblen Zonen.
  • Verhinderung von Angriffen auf Rettungskräfte.
  • Bekämpfung von Sachbeschädigungen und Gefährdungen des Straßenverkehrs.
  • Auflösung größerer, unerlaubter Menschenansammlungen.

Das Verbot pyrotechnischer Gegenstände in der Innenstadt (oft als „P.TÜR“-Zone bezeichnet, wobei P.TÜR für „Pyrotechnik-Übertretungsbereich“ steht) wurde weitgehend eingehalten. Dennoch stellten Beamte an verschiedenen Orten vereinzelt verbotene Böller und Raketen sicher.

Einsatzkonzept als Erfolgsfaktor

„Die intensive Vorbereitung und das abgestimmte Vorgehen aller Kräfte haben sich bewährt“, so ein Polizeisprecher. „Durch unsere sichtbare Präsenz konnten wir möglichen Gefahren frühzeitig begegnen.“ Die Polizei arbeitete dabei eng mit der Feuerwehr und dem Ordnungsamt zusammen. Die endgültige Bilanz mit allen Zahlen zu Festnahmen, Strafverfahren und sichergestellter Pyrotechnik wird in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Düsseldorf