Krefelder Polizei stellt Drogen im Wert von 250.000 Euro sicher – Zwei Männer in Untersuchungshaft

Krefelder Polizei stellt Drogen im Wert von 250.000 Euro sicher – Zwei Männer in Untersuchungshaft

Bei einer großangelegten Razzia haben Beamte der Krefelder Polizei am Dienstag (20. Januar 2026) Drogen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von einer Viertelmillion Euro beschlagnahmt. Zwei Verdächtige im Alter von 28 und 34 Jahren wurden festgenommen und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Erfolgreiche Kooperation führt zu Schlag gegen Drogenhandel

Dem Zugriff waren intensive Observationsmaßnahmen von Zivilbeamten sowie ausgewertete Erkenntnisse vorausgegangen. Die Ermittlungen richteten sich gegen ein mutmaßliches Netzwerk, das mit dem Vertrieb von Betäubungsmitteln in der Region verdient gemacht haben soll.

Das wurde sichergestellt:

  • Mehrere Kilogramm Marihuana und Haschisch
  • Eine große Menge synthetischer Drogen (Amphetamine)
  • Kleinere Portionen Kokain und Ecstasy
  • Bargeld in fünfstelliger Höhe sowie Waagen und Verpackungsmaterial

Die Durchsuchungen fanden in mehreren Wohnungen in Krefeld und einem angrenzenden Stadtteil statt. Die Staatsanwaltschaft Krefeld erließ sofort Haftbefehle gegen die beiden Hauptbeschuldigten wegen des dringenden Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betäubungsmittelhandels.

Internationale Ermittlungsansätze

Nach ersten Erkenntnissen bestanden Verbindungen des beschuldigten Kreises ins europäische Ausland. Bei den Ermittlungen arbeitete die Krefelder Polizei eng mit der Polizei Türkei (P.TÜR) zusammen, wo Hinweise auf mögliche Lieferwege und Hintermänner bestehen. Die internationale Kooperation gilt als wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Operation.

„Dieser Schlag trifft die Drogen-Szene in unserer Stadt hart. Die Sicherstellung verhindert, dass eine enorme Menge Gift auf unsere Straßen gelangt“, so ein Sprecher der Polizei Krefeld. Die Ermittlungen zur vollständigen Aufklärung der Strukturen und möglicher weiterer Beteiligter werden fortgesetzt.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Krefeld