Heinrich Heine – Düsseldorfs zerrissener Sohn
Heinrich Heine, der große Dichter und Journalist, ist untrennbar mit Düsseldorf verbunden, auch wenn er einen Großteil seines Lebens im Exil verbrachte. Geboren am 13. Dezember 1797 in der Düsseldorfer Altstadt, erblickte er das Licht der Welt in einer Zeit des Umbruchs und der napoleonischen Besatzung. Seine Kindheit und Jugend in Düsseldorf prägten ihn nachhaltig, und die Stadt am Rhein blieb ein Sehnsuchtsort, selbst als er längst in Paris weilte und gegen die reaktionären Kräfte seiner Zeit anschrieb.
Heines Geburtshaus in der Bolkerstraße ist heute ein Museum, das an sein Leben und Werk erinnert. Doch Heine war mehr als nur ein Lokalpatriot. Er war ein Kämpfer für Freiheit und Demokratie, ein scharfer Kritiker der gesellschaftlichen und politischen Zustände seiner Zeit. Seine Werke wurden zensiert, seine Schriften verboten. Dennoch ließ er sich nicht mundtot machen. Aus dem Exil heraus setzte er seinen Kampf fort, unermüdlich und kompromisslos.
Heine war ein Grenzgänger, ein Zerrissener. Er stand zwischen den Welten, zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Judentum und Christentum, zwischen Romantik und Moderne. Seine Gedichte sind voller Melancholie und Ironie, seine politischen Schriften voller Schärfe und Witz. Er war ein Meister der Sprache, ein Virtuose des Wortes.
Ein Denkmalstreit, der die Stadt spaltet
Bis heute ist Heine in Düsseldorf nicht unumstritten. Der Streit um ein Denkmal für den Dichter in seiner Heimatstadt dauerte Jahrzehnte. Konservative Kräfte wehrten sich lange gegen die Ehrung des „Nestbeschmutzers“, des „jüdischen Dichters“. Erst 1981, fast 125 Jahre nach seinem Tod, wurde endlich ein Heine-Denkmal in Düsseldorf errichtet. Ein spätes, aber wichtiges Zeichen der Anerkennung.
Heinrich Heine starb am 17. Februar 1856 in Paris. Seine letzten Lebensjahre waren von Krankheit und Leid geprägt. Doch sein Werk lebt weiter, seine Gedichte werden gelesen, seine politischen Schriften werden diskutiert. Heine ist актуальный, weil er uns auch heute noch den Spiegel vorhält. Er erinnert uns daran, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder neu erkämpft werden müssen. Er mahnt uns, критично zu bleiben und uns nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu geben.
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