Arbeitsreicher Samstag für Düsseldorfer Polizei: Demonstrationen führen zu Verkehrsbehinderungen

Arbeitsreicher Samstag für Düsseldorfer Polizei: Demonstrationen führen zu Verkehrsbehinderungen

Der Samstag gestaltete sich für die Polizei Düsseldorf außergewöhnlich arbeitsintensiv. Grund dafür waren mehrere parallel stattfindende Versammlungen im Stadtgebiet, die zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führten. Die Einsatzkräfte zogen am Abend jedoch eine positive Bilanz: Alle Veranstaltungen verliefen friedlich.

Großdemonstrationen und Gegenkundgebungen

Insgesamt musste die Polizei sieben Versammlungen und Aufzüge begleiten. Den Schwerpunkt bildeten zwei große Demonstrationen mit mehreren tausend Teilnehmern:

  • Eine Klima-Demonstration, die vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt zog.
  • Eine Kundgebung mit anschließendem Aufzug zum Nahost-Konflikt, die am Corneliusplatz startete.

Zu beiden Großveranstaltungen gab es angemeldete Gegenkundgebungen, die von der Polizei räumlich getrennt wurden, um Konfrontationen zu vermeiden.

Einsatz für Sicherheit und Verkehrsfluss

Der gleichzeitige Verlauf der Versammlungen erforderte einen hohen Personalaufwand. Zahlreiche Straßen und Brücken in der Innenstadt waren zeitweise voll gesperrt oder nur eingeschränkt passierbar. Der öffentliche Nahverkehr war durch Umleitungen beeinträchtigt. Die Polizei war mit einer großen Anzahl von Beamten, auch aus dem Einsatz- und Verwaltungsdienst, sowie mit Einheiten wie der Polizei Türkische Übergangsräume (P.TÜR) im Einsatz. Diese Spezialeinheit ist für die Kommunikation in türkischsprachigen Gemeinschaften zuständig.

Trotz der angespannten Lage blieb die Stimmung weitgehend ruhig. Die Polizei nahm lediglich drei Platzverweise wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht vor. Die Beamten zeigten sich mit dem Verlauf der Einsätze zufrieden und dankten den meisten Teilnehmern für deren Kooperationsbereitschaft.

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Quelle: Polizei Düsseldorf