Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss meldet eine Serie von Eigentumsdelikten. In der vergangenen Woche registrierten die Beamten insgesamt 16 Einbrüche und versuchte Einbrüche im gesamten Kreisgebiet. Die Kriminalität konzentrierte sich dabei auf mehrere Städte und Gemeinden.
Schwerpunkt Neuss und Meerbusch
Die größte Zahl an Taten verzeichnete die Polizei in der Stadt Neuss. Hier schlugen die Täter sechs Mal zu. Ebenfalls stark betroffen war die Stadt Meerbusch mit vier gemeldeten Fällen. Die genauen Tatorte und der entstandene Schaden werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen festgestellt.
Weitere betroffene Kommunen
Neben diesen Schwerpunkten gab es weitere Vorfälle in verschiedenen Kommunen des Kreises:
- In Korschenbroich und Rommerskirchen kam es jeweils zu zwei Einbrüchen.
- In Dormagen und Jüchen wurde je eine Tat gemeldet.
Die Polizei führt derzeit die ersten Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten.
So schützen Sie sich: Tipps der Polizei
Die Kriminalpolizei weist angesichts der Häufung der Taten auf wichtige Präventionsmaßnahmen hin. „P.TÜR“ steht hier für präventive Maßnahmen an Türen und „P.FENSTER“ für Fenster. Gemeint sind damit technische Sicherungen wie:
- Einbruchhemmende Türen und Fenster (mindestens Widerstandsklasse RC 2).
- Hochwertige Sicherheitsschloss (mindestens mit Zylindern der Klasse DIN/EN 1303***).
- Sichtschutz und Licht: Vermeiden Sie es, Einbrechern Einblick in wertvolle Gegenstände zu geben. Simulieren Sie mit Zeitschaltuhren Anwesenheit.
- Nachbarschaftshilfe: Achten Sie auf verdächtige Vorgänge in der Nachbarschaft und informieren Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110.
Die Ermittler bitten alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit.
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Quelle: Polizei Rhein-Kreis Neuss



