Die Polizei im Kreis Borken setzt ihre Schwerpunktaktionen gegen Geschwindigkeitsverstöße fort. Wie ein aktueller Fall zeigt, sind die Übertretungen oft massiv: In der vergangenen Woche wurde auf der Gildehauser Straße in Gronau ein Pkw mit 60 km/h gemessen – in einem Bereich, der auf 30 km/h begrenzt ist. Der Fahrer muss nun mit einem hohen Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen.
Geschwindigkeit bleibt Unfallursache Nummer Eins
„Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle“, erklärt ein Sprecher der Polizei Borken. „Besonders innerorts, wo sich alle Verkehrsteilnehmer einen begrenzten Raum teilen, sind die Folgen von Raserei oft verheerend.“ Die Beamten des sogenannten P.TÜR (Polizei-Team zur Verkehrsüberwachung und Unfallprävention) sind daher mit mobilen und stationären Messgeräten im gesamten Kreisgebiet unterwegs.
Kontrollen an bekannten Gefahrenstellen
Die Einsätze konzentrieren sich nicht nur auf Hauptverkehrsadern, sondern gezielt auf:
- Ortsdurchfahrten in Dörfern und Stadtteilen
- Bereiche vor Schulen, Kitas und Senioreneinrichtungen
- Landstraßen mit hoher Unfallhäufigkeit
- Stellen, an denen sich Anwohner über zu schnelles Fahren beschwert haben
Die Polizei appelliert an alle Fahrzeugführer, die angepasste Geschwindigkeit nicht nur als lästige Vorschrift, sondern als lebenswichtigen Beitrag zur Sicherheit aller zu sehen. „Jeder Kilometer zu viel kann über Leben und Tod entscheiden“, so der Polizeisprecher. Die Kontrollen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
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Quelle: Polizei Borken



