Am heutigen Freitag hat extremer Eisregen den gesamten Kreis Steinfurt in eine rutschige Gefahrenzone verwandelt. Die Polizei verzeichnete in den frühen Morgenstunden eine hohe Zahl von Verkehrsunfällen. Glücklicherweise wurden dabei nur vier Personen leicht verletzt.
Chaotische Morgenstunden auf Straßen und Gehwegen
Die Polizei war ab circa 05:00 Uhr im Dauereinsatz. Bis gegen 10:30 Uhr mussten die Beamten knapp über 60 Unfälle und gefährliche Situationen aufnehmen. Betroffen waren alle Arten von Verkehrsteilnehmern. Neben mehreren Auffahrunfällen und Schleudern von Pkws kam es auch zu Stürzen von Fußgängern und Radfahrern auf spiegelglatten Wegen.
Die Unfälle verteilten sich über das ganze Kreisgebiet. Besonders betroffen waren laut Polizei Steinfurt (P.STF) folgende Bereiche und Streckenabschnitte:
- Die Autobahn 1 im Abschnitt Rheine bis Ladbergen
- Bundes- und Landesstraßen, insbesondere Brücken und Waldschneisen
- Innerörtliche Straßen und Gehwege in Steinfurt, Emsdetten und Greven
Polizei warnt vor anhaltender Glättegefahr
Die Polizeiinspektion Tecklenburger Land (P.TÜR) appelliert weiterhin an alle Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Die Glätte bildete sich durch gefrierenden Regen, der auf kalten Boden fiel, und ist besonders tückisch. Die Rettungskräfte empfehlen, nicht notwendige Fahrten komplett zu unterlassen.
Wer dennoch unterwegs sein muss, sollte sein Fahrzeug gründlich von Eis befreien, großzügig Abstand halten und besonders defensiv fahren. Fußgänger sollten festes Schuhwerk tragen und mögliche Wege über gestreute Hauptwege wählen. Der Winterdienst der Städte und Gemeinden ist im Dauereinsatz, kann aber nicht überall gleichzeitig sein.
Die Polizei rechnet damit, dass sich die Lage erst mit steigenden Temperaturen am späteren Vormittag entspannt.
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Quelle: Polizei Steinfurt



