Rheine – In der Nacht zum Samstag gegen 3.10 Uhr gelang Polizeibeamten in Rheine die Festnahme eines 30-jährigen Mannes. Der Verdächtige steht im Fokus der Ermittlungen zu mehreren Einbrüchen in Arztpraxen, die sich in der vergangenen Woche in der Emsstadt ereignet haben.
Festnahme nach nächtlicher Streifenfahrt
Eine Streifenbesatzung der Polizei Steinfurt bemerkte in den frühen Morgenstunden des 10. Januar einen verdächtigen Mann in der Innenstadt. Bei der Überprüfung seiner Personalien und einer ersten Befragung verdichteten sich die Hinweise auf eine mögliche Tatbeteiligung an der aktuellen Einbruchsserie. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Ermittlungen zu mehreren Tatorten
Wie die Ermittler mitteilten, werden dem 30-Jährigen mindestens drei Einbrüche in Arztpraxen im Rheiner Stadtgebiet zur Last gelegt. Bei den Taten, die in den Nächten zuvor stattfanden, hatten die Täter jeweils gewaltsam Zugang zu den Gebäuden verschafft. Nach ersten Erkenntnissen konzentrierten sich die Diebe auf die Suche nach Bargeld und leicht veräußerbaren Wertgegenständen.
Die Kriminalpolizei hat die forensischen Ermittlungen an den Tatorten aufgenommen und durchsuchte auch die Wohnung des Festgenommenen. Dabei konnten weitere Beweismittel sichergestellt werden, die den dringenden Tatverdacht untermauern.
Haftbefehl und weitere Ermittlungen
Am Samstagvormittag beantragte die Staatsanwaltschaft Münster beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen. Der Richter erließ den Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des schweren Diebstahls und der Hausfriedensbruchs. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Polizei Steinfurt betont, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Es wird geprüft, ob der Festgenommene möglicherweise für weitere ähnliche Straftaten in der Region verantwortlich ist. Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Umfeld von Arztpraxen oder medizinischen Zentren gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer der Polizeiwache Rheine zu melden.
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Quelle: Polizei Steinfurt



