Wintereinbruch legt Verkehr lahm: 44 Unfälle im Kreis Mettmann

Wintereinbruch legt Verkehr lahm: 44 Unfälle im Kreis Mettmann

Der anhaltende Schneefall und plötzliches Glatteis haben in der Nacht zum Dienstag für ein chaotisches Verkehrsaufkommen im gesamten Kreis Mettmann gesorgt. Die Polizei verzeichnete zwischen Montag, dem 5. Januar 2026, 16 Uhr, und Dienstag, dem 6. Januar 2026, 6 Uhr, insgesamt 44 wetterbedingte Verkehrsunfälle.

Schwerpunkt auf Landstraßen und Autobahnen

Besonders betroffen waren die Autobahnen und Bundesstraßen im Kreisgebiet. Ein Großteil der Unfälle waren Auffahrunfälle oder Schleuderer, bei denen Fahrzeuge in den Bankett oder gegen die Leitplanke rutschten. Glücklicherweise blieben die meisten Vorfälle bei Blechschäden. Allerdings mussten die Rettungsdienste mehrfach ausrücken, um leicht verletzte Personen zu versorgen. Schwerverletzte wurden nach aktueller Lage nicht gemeldet.

Polizei warnt vor weiterer Glättegefahr

Die Polizei Mettmann (P.TÜR – aufgelöst: Polizeiinspektion Tür, eine örtliche Dienststelle) warnt eindringlich vor den anhaltend gefährlichen Bedingungen. „Die Straßen sind trotz Streudiensten stellenweise extrem glatt. Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, nur notwendige Fahrten zu unternehmen und die Geschwindigkeit massiv zu reduzieren“, so ein Sprecher.

Folgende Verhaltenshinweise gibt die Polizei:

  • Fahren Sie deutlich langsamer als erlaubt und halten Sie großen Abstand.
  • Bremsen und lenken Sie immer gefühlvoll und vorausschauend.
  • Überprüfen Sie Ihre Bereifung; Winterreifen sind bei diesen Bedingungen Pflicht.
  • Besondere Vorsicht ist auf Brücken, in Waldschneisen und auf wenig befahrenen Straßen geboten.

Einsatzkräfte bis in die Morgenstunden gefordert

Die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr waren die gesamte Nacht im Einsatz, um Unfallstellen abzusichern und den Verkehr zu regeln. Die Rettungsleitstelle war mit einer hohen Anzahl von Notrufen befasst. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert auch für die kommenden Tage weiterhin frostige Temperaturen, sodass mit einer anhaltenden Glättegefahr zu rechnen ist.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Mettmann