Solingen, 1. Januar 2026. Die Feuerwehr Solingen war in der Nacht zum neuen Jahr zwischen 19 Uhr und 7 Uhr morgens zu insgesamt 37 Einsätzen ausgerückt. Dabei blieb die Zahl der Feuerwehreinsätze auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, während die Rettungsdienste stark gefordert waren.
Einsatzspektrum: Von Böllern bis zu medizinischen Notfällen
Die Einsätze verteilten sich auf verschiedene Bereiche:
- Brände und Rauchentwicklungen: 5 Einsätze, darunter zwei kleinere Balkonbrände und drei Mülltonnenbrände, die alle schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten.
- Medizinische Notfälle: 24 Einsätze. Hier waren die Rettungswagen und der Notarzt besonders gefordert. Die Bandbreite reichte von Verletzungen durch Feuerwerkskörper über Verbrennungen bis hin zu schweren Erkrankungen, die in direktem Zusammenhang mit den Feierlichkeiten standen.
- Besondere Lagen (Technische Hilfeleistungen): 8 Einsätze. Dazu zählten sogenannte P.TÜR-Einsätze (Plötzlicher Tür-Notfall), bei denen Personen aus Wohnungen befreit werden mussten, sowie die Beseitigung von umgestürzten Bäumen oder Hindernissen auf Straßen.
Verbotene Böllerzonen zeigten Wirkung
Die Feuerwehr führt die relativ ruhige Lage bei den Brandeinsätzen auch auf die ausgewiesenen Verbotszonen für Silvesterfeuerwerk in der Innenstadt und an weiteren neuralgischen Punkten zurück. „Die Maßnahme hat spürbar dazu beigetragen, die Gefahrenlage zu entschärfen“, so ein Sprecher. Die meisten Probleme entstanden durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk in privaten Gärten und Höfen.
Alle Einsätze wurden über die Integrierte Leitstelle und das digitale Funkmeldesystem (F.STG) koordiniert. Die Feuerwehr Solingen appelliert auch für die kommenden Jahre an die Vernunft der Bürger und weist auf die Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften hin. Für Fragen steht die Feuerwehr unter ihrer bekannten Nicht-Notrufnummer zur Verfügung.
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Quelle: Feuerwehr Solingen



