Mittelstand erwartet Wirtschaftsabschwung 2026 und kritisiert Politik

Mittelstand erwartet Wirtschaftsabschwung 2026 und kritisiert Politik
Quelle: KI-generiert

Mittelstand in der Krise – Politik ignoriert Warnsignale

Deutschlands Mittelstand, das Rückgrat der Wirtschaft, sieht schwarz für 2026. Laut einer Umfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) erwartet mehr als die Hälfte der Unternehmen einen wirtschaftlichen Abschwung. Nur jedes fünfte Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft. Der BVMW kritisiert „Placebo-Aktionismus“ der Politik und fordert echte Reformen wie weniger Bürokratie, flexiblere Arbeitsmarktregelungen, Steuersenkungen und bezahlbare Energiepreise.

Besonders pessimistisch ist die Industrie, während Dienstleister, Banken und Versicherer etwas zuversichtlicher sind. Die Automobil-, Papier- und Textilindustrie erwarten schlechtere Geschäfte. 42 Prozent der Mittelständler wollen ihre Investitionen 2026 zurückfahren – ein Alarmsignal für die Konjunktur.

Arbeitsmarkt zeigt sich stabil – Fachkräftemangel bleibt

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin relativ stabil. Allerdings schwächt sich der Beschäftigungszuwachs im Mittelstand deutlich ab. Im Jahr 2024 kamen etwa 207.000 Erwerbstätige hinzu, im Vorjahr waren es fast eine halbe Million. Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Weiterbildung.

Inflation leicht erhöht – Energiepreise bleiben Belastung

Die Inflationsrate in Deutschland lag im November 2025 bei +2,3 Prozent. Im Oktober 2025 betrug sie ebenfalls +2,3 Prozent. Obwohl die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind, stellen sie weiterhin eine Belastung für viele Unternehmen dar. Haushalte zahlten im ersten Halbjahr 2025 durchschnittlich 12,13 Cent je Kilowattstunde Erdgas. Der durchschnittliche Strompreis für Neukunden liegt aktuell bei 22,28 Cent pro kWh.

DAX stagniert – Unsicherheit prägt Börsen

Der DAX bewegt sich seitwärts und zeigt wenig Dynamik. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung prägt die Börsen. Analysten raten Anlegern zu Vorsicht und einerRisikostreuung.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion