Deutsche Wirtschaft stagniert – Mittelstand und Arbeitnehmer leiden
Die deutsche Wirtschaft tritt weiterhin auf der Stelle, und eine Investitionskrise verschärft die Situation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verharrte im dritten Quartal 2025 auf dem Niveau des Vorquartals. Staatliche Konsumausgaben und Investitionen konnten die Wirtschaft zwar stützen, aber der Außenhandel und die Konsumzurückhaltung der Bürger bremsten gegenläufig. Es gibt jedoch auch Anzeichen für einen möglichen Aufschwung im Jahr 2026.
Die schwache Konjunktur und die hohen Energie- und Arbeitskosten setzen Deutschland weiterhin zu. Experten sehen zudem eine zunehmende Belastung durch überbordende Regulierung, geopolitische Unsicherheiten und protektionistische Tendenzen.
Inflation und Energiepreise belasten
Die Inflation in Deutschland liegt weiterhin bei über 2 Prozent. Im November betrug die Inflationsrate 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Preistreiber sind vor allem Dienstleistungen. Der dämpfende Effekt sinkender Energiepreise verliert an Bedeutung.
Für den Mittelstand bedeutet die Inflation eine Zerreißprobe. Viele Betriebe haben noch mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen und sehen nun ihre Existenz bedroht. Steigende Material-, Energie- und Lohnkosten belasten das Handwerk zusätzlich.
Arbeitsmarkt unter Druck
Die Zahl der Arbeitslosen ist im September saisonbereinigt um 14.000 Personen gestiegen. Viele Arbeitnehmer thematisieren die steigenden Lebenshaltungskosten und fordern höhere Löhne. Dies führt jedoch zu einem Kostendruck bei den Arbeitgebern, was die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale birgt.
Strompreise sinken – Entlastung für Verbraucher?
Erfreuliche Nachrichten gibt es bei den Strompreisen: Für Neukunden liegt der durchschnittliche Strompreis aktuell bei 22,4 Cent pro Kilowattstunde. Auch für Bestandskunden ist ein rückläufiger Trend zu beobachten, mit einem durchschnittlichen Strompreis von 33,5 Cent pro Kilowattstunde. Ab 2026 sollen die Strompreise aufgrund sinkender Netzentgelte für Millionen von Stromkunden günstiger werden. Es ist ratsam, die Stromtarife zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, um weitere Kosten zu sparen.
Handelspolitik und Unsicherheiten bremsen Investitionen
Die Unsicherheiten in der Handelspolitik führen zu rückläufigen Investitionen und Wachstumsverlusten. Deutsche Exporteure sehen sich zudem mit gestiegenen Handelshemmnissen konfrontiert. Besonders betroffen sind die Ausfuhren in die USA.
Es bleibt abzuwarten, ob die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 einen Aufschwung erleben wird. Die Hoffnung auf eine Wirtschaftswende ist groß, aber die Herausforderungen sind vielfältig.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion



