Deutsche Wirtschaft mit leichtem Aufwind zum Jahresende
Die deutsche Wirtschaft zeigte zum Ende des Jahres 2025 leichte positive Signale, wobei das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal saisonbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal stieg. Laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hat sich die Industrie offenbar wieder etwas stabilisiert. Die Produktion dürfte zum Jahresende deutlich gestiegen sein.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Die noch immer geringe Kapazitätsauslastung bremst weiterhin die Unternehmensinvestitionen. Auch die Exporte nahmen ab, was auf schwache Ausfuhren in die USA zurückzuführen ist.
Arbeitsmarkt weiterhin angespannt
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt angespannt, was auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen ist. Die Erwerbstätigkeit in Deutschland blieb im November mit 45,95 Millionen Personen auf dem Niveau des Vormonats. Es gab zwar Beschäftigungsverluste in der Industrie, die jedoch durch Zuwächse im Dienstleistungssektor ausgeglichen wurden.
Inflation sinkt, privater Konsum steigt
Erfreulich ist, dass die Inflationsrate im Dezember deutlich auf 2,0 Prozent gesunken ist. Der private Konsum profitierte von kräftig gestiegenen Löhnen und trug zum BIP-Wachstum bei.
Bauwirtschaft liefert positive Impulse
Auch die Bauwirtschaft lieferte im vierten Quartal positive Impulse. Investitionen in die Infrastruktur und Modernisierungen dürften für einen Zuwachs im Ausbaugewerbe und Tiefbau gesorgt haben. Allerdings setzte sich der Rückgang im Hochbau fort, was auf einen schwachen Wohnungsbau hindeutet.
Ausblick
Die Bundesbank erwartet für die kommenden Monate nur eine langsame Erholung, da sich die Geschäftserwartungen im Baugewerbe insgesamt im vierten Quartal verschlechtert haben. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Stabilisierungstendenzen in der Industrie und die positiven Impulse aus dem privaten Konsum und der Bauwirtschaft fortsetzen werden.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Wirtschaftsredaktion



