Israels Anerkennung Somalilands löst Kontroversen aus; Eskalation im Kongo

Israels Anerkennung Somalilands löst Kontroversen aus; Eskalation im Kongo
Quelle: KI-generiert

Afrika im Fokus: Israelische Anerkennung Somalilands sorgt für Kontroversen

Die Anerkennung Somalilands durch Israel hat in den letzten Tagen für Aufsehen und Kontroversen gesorgt. Während Israel diesen Schritt als historisch bezeichnet, sehen viele afrikanische Staaten, allen voran Somalia, darin einen Eingriff in ihre Souveränität.

Somalia wirft Israel vor, mit der Anerkennung Somalilands Pläne zur Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen in den Nordwesten Somalias vorantreiben zu wollen. Die meisten Mitglieder des UN-Sicherheitsrats kritisierten Israels Vorgehen scharf. Nur die USA verurteilten die Entscheidung nicht.

Die Regierungspartei RHDP von Präsident Ouattara hat ihre Machtposition in den Parlamentswahlen gefestigt und fast 3/4 der Sitze gewonnen. Die Opposition erlitt erhebliche Verluste, was die politische Landschaft weiter polarisiert.

Eskalation im Osten Kongos: Friedenshoffnungen schwinden

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) flammen die Konflikte erneut auf. Neue Zusammenstöße in Uvira trüben die Hoffnungen auf eine baldige Friedenslösung. Die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen eroberten die strategisch wichtige Stadt, was Zehntausende zur Flucht über die Grenze nach Burundi zwang. Die kongolesischen Streitkräfte setzten Drohnen ein, um Rebellenboote im Hafen von Kalundu anzugreifen.

Migration: EU-Innenminister beraten über härtere Asylpolitik

Die EU-Innenminister beraten über eine Verschärfung der Asylpolitik, einschließlich konsequenterer Abschiebungen. Deutschland will dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Im Gespräch sind Rückführzentren außerhalb Europas und mehr Befugnisse für die Grenzschutzagentur Frontex. Bundesinnenminister Dobrindt zeigte sich beeindruckt von den Grenzsicherungsmaßnahmen Polens an der belarussischen Grenze.

Lateinamerika: Wirtschaftliche und politische Entwicklungen

Die kubanische Regierung hat kurz vor dem Jahresende weitreichende Wirtschaftsreformen eingeleitet und einen offiziellen Devisenmarkt gestartet sowie Staatsbetriebe reformiert.

US-Präsident Trump behauptete, die USA hätten ein Hafengebiet in Venezuela angegriffen und einen Bereich „getroffen“, in dem sich Boote befanden.

Bei einem Zugunglück in Mexiko auf einer neuen Strecke kamen 13 Menschen ums Leben.

Neokolonialismus und Rohstoffausbeutung: Niger im Fokus

Der Militärputsch in Niger und die Rolle des Landes als Uranlieferant für Frankreich rücken neokoloniale Strukturen und Rohstoffausbeutung in den Fokus. Niger profitiert kaum von den Uranexporten, während Frankreich seine Energieversorgung sichert. Kritiker bemängeln, dass Frankreich sich immer wieder in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischt, um seine wirtschaftlichen Interessen zu wahren.

Die Abhängigkeit vieler afrikanischer Staaten von westlichen Mächten und die damit verbundene Ausbeutung von Rohstoffen werden zunehmend kritisiert. Es besteht die Gefahr neuer Abhängigkeiten in einer multipolaren Weltordnung.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Global South Report