Die Polizei im Kreis Olpe musste in der letzten Dezemberwoche gleich viermal wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss einschreiten. Die Kontrollen führten zu vorläufigen Festnahmen und Fahrverboten.
Einzelheiten zu den Kontrollen
Den Anfang machte ein 22-Jähriger aus Heggen. Am späten Heiligabend, gegen 23:30 Uhr, fiel er in Finnentrop durch sein Fahrverhalten auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten nicht nur Alkohol im Blut des Fahrers fest, sondern auch, dass sein Fahrzeug nicht verkehrssicher war. Es wurde sichergestellt, der Führerschein vorläufig beschlagnahmt.
Nur zwei Tage später, am 26. Dezember gegen 19:30 Uhr, beendete die Polizei die Fahrt eines 27-jährigen PKW-Fahrers in Olpe. Auch hier war Alkohol im Spiel. Der Mann musste seine Fahrerkarte (für LKW-Fahrer) und seinen Führerschein abgeben.
Zwei weitere Fälle rund um Neujahr
Am 28. Dezember geriet ein 46-jähriger Autofahrer in Attendorn in eine Verkehrskontrolle. Der Verdacht des Drogenkonsums bestätigte sich, woraufhin er vorläufig festgenommen wurde. Einen Tag später, am 29. Dezember gegen 16:00 Uhr, stoppten Polizeibeamte in Wenden einen 64-Jährigen. Ein Drogentest verlief positiv, auch er wurde vorläufig festgenommen und sein Führerschein eingezogen.
Die Polizeiinspektion Attendorn (P.TÜR steht hier für die Polizeiinspektion Tür im Zuständigkeitsbereich) sowie die Streifen aus Olpe und Lennestadt führten die Maßnahmen durch.
Polizei warnt vor den Folgen
Die Polizei Olpe weist anlässlich dieser Häufung von Fällen nachdrücklich auf die Gefahren von Fahrt unter Einfluss berauschender Mittel hin. „Alkohol und Drogen beeinträchtigen die Fahrfähigkeit massiv. Die Reaktionszeit verlängert sich, die Risikobereitschaft steigt“, so ein Sprecher. Die Konsequenzen seien nicht nur rechtlicher Natur mit Strafverfahren, Führerscheinentzug und hohen Geldstrafen, sondern könnten auch Menschenleben kosten.
Die Beamten appellieren an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer: „Nutzen Sie an den Feiertagen und zu Silvester bitte öffentliche Verkehrsmittel, Taxis oder einen nüchternen Fahrer. Damit schützen Sie sich und andere.“
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Quelle: Polizei Olpe



