KI-Einsatz in deutschen Unternehmen fast verdoppelt

KI-Einsatz in deutschen Unternehmen fast verdoppelt
Quelle: KI-generiert

KI-Revolution erfasst deutsche Wirtschaft

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Monaten einen bemerkenswerten Durchbruch in der deutschen Wirtschaft erlebt. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom setzt inzwischen jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) KI ein. Das ist fast doppelt so viel wie im Vorjahr, als der Anteil noch bei 20 Prozent lag. Fast die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) plant oder diskutiert derzeit den Einsatz von KI, was ebenfalls einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (37 Prozent) darstellt. Nur noch 17 Prozent der Unternehmen sehen KI nicht als Thema, verglichen mit 41 Prozent im Vorjahr.

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst betont, dass die Unternehmen nicht nur die Möglichkeiten der KI erkannt haben, sondern sie auch einsetzen und investieren. Dies sei eine positive Nachricht für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

KI als Schlüsseltechnologie der Zukunft

Acht von zehn Unternehmen (81 Prozent) sind überzeugt, dass KI die wichtigste Zukunftstechnologie ist. Nur 17 Prozent halten sie für einen vorübergehenden Hype. Erstmals glaubt eine knappe Mehrheit (51 Prozent), dass Unternehmen, die KI nicht nutzen, keine Zukunft haben werden. Umgekehrt sind nur noch 31 Prozent der Meinung, dass KI zwar spektakulär aussieht, aber keinen konkreten Nutzen für das Unternehmen bringt.

Chinesische KI-Entwicklung Deepseek schockiert den Westen

Während die deutsche Wirtschaft die KI für sich entdeckt, sorgt in der internationalen KI-Forschung ein chinesischer Durchbruch für Aufsehen. Das KI-Modell Deepseek hat die Märkte überrascht und US-Tech-Riesen unter Druck gesetzt. Einige Beobachter ziehen bereits Vergleiche zum Sputnik-Schock von 1957.

Am 22. Januar 2025 kündigte US-Präsident Donald Trump das Projekt „Stargate“ an, um bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der KI voranzutreiben. Am selben Tag veröffentlichten über 150 chinesische Forscher eine Arbeit, die Deepseek an die Spitze brachte. Der Quellcode von Deepseek ist offen zugänglich, was einen weiteren Unterschied zu den US-Modellen darstellt. Meta-Chef Mark Zuckerberg soll bereits einen „War Room“ eingerichtet haben, um das elektronische Superhirn der Chinesen nachzubauen.

Die Entwicklungen zeigen, dass KI sowohl in der Wirtschaft als auch in der Forschung rasant voranschreitet und das Potenzial hat, tiefgreifende Veränderungen zu bewirken.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Tech-Monitor