Dublin: 23-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Ballyfermot – Polizei nimmt Verdächtigen fest

Dublin: 23-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Ballyfermot – Polizei nimmt Verdächtigen fest

Ein 23-jähriger Mann ist in der Nacht zum 19. Dezember in Ballyfermot, Dublin, nach einem Messerangriff seinen Verletzungen erlegen. Die irische Polizei (Garda Síochána) nahm einen männlichen Verdächtigen in den frühen Morgenstunden desselben Tages in der Gegend fest.

Chronologie des Vorfalls

Die Gardaí wurden gegen 23:30 Uhr am 18. Dezember zu einem Vorfall in der Ballyfermot Road gerufen. Am Tatort fanden sie den 23-jährigen, später als Jordan O’Brien aus der Gegend identifiziert, mit schweren Stichverletzungen vor. Trotz sofortiger Erster Hilfe durch Rettungskräfte wurde O’Brien in das nahegelegene St. James’s Hospital gebracht, wo er gegen 1:30 Uhr am 19. Dezember für tot erklärt wurde. Ein Mann in seinen 20ern wurde um 4:00 Uhr morgens in Ballyfermot im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen und in eine Polizeistation im Süden Dublins gebracht.

Ermittlungen und Hintergrund

Die Mordermittlungen werden von der Garda-Station in Ballyfermot unter der Leitung eines leitenden Ermittlers geführt. Die Staatsanwaltschaft (Director of Public Prosecutions) wurde konsultiert. Das Gebiet um die Ballyfermot Road blieb am 19. Dezember als Tatort abgesperrt, während Gardaí vom Technical Bureau forensische Untersuchungen durchführten. Dieser tödliche Angriff ereignet sich vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über Messergewalt in Dublin. Im Oktober 2024 veröffentlichte die Central Statistics Ireland (CSI) Daten, die einen Anstieg von Straftaten mit gefährlichen oder tödlichen Waffen um 12% im Jahresvergleich bis zum zweiten Quartal 2024 zeigten. Im selben Monat wurde der „Criminal Justice (Miscellaneous Provisions) Act 2024“ verabschiedet, der härtere Mindeststrafen für das Tragen von Messern in der Öffentlichkeit vorsieht.

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