Autos für Normalverdiener: Dacia bleibt eine Option, Gebrauchtwagenpreise stabil, und Werkstattärger lauert
Die Zeiten, in denen Neuwagen für Normalverdiener unerreichbar schienen, sind vorbei. Dacia hält mit seinen Modellen die Fahne der erschwinglichen Mobilität hoch. Ob Sandero ab 12.790 Euro, Jogger ab 17.990 Euro oder Duster ab 18.990 Euro, die rumänische Renault-Tochter bietet eine breite Palette an Modellen, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis versprechen. Dabei muss man allerdings Abstriche bei Komfort und Ausstattung machen.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sieht es etwas anders aus. Nach einem Preisanstieg in den letzten Jahren, haben sich die Preise stabilisiert. Ein durchschnittlicher Gebrauchtwagen kostete im Jahr 2025 etwa 27.787 Euro. Wer jetzt ein Auto sucht, sollte die Augen offenhalten und Preise vergleichen. Besonders im Januar und Februar lassen sich oft Schnäppchen machen, da die Nachfrage nach den Feiertagen geringer ist. Auch der Herbst kann eine gute Zeit sein, um ein Auto zu kaufen, da viele Autobesitzer ihre alten Fahrzeuge verkaufen, wenn neue Modelle auf den Markt kommen.
Werkstatt-Ärger: Wenn die Reparatur teurer wird als erwartet
Ärger mit der Werkstatt ist ein Dauerthema für viele Autofahrer. Ob es sich um überhöhte Rechnungen, mangelhafte Reparaturen oder unerwartete Zusatzarbeiten handelt, die Fallstricke sind vielfältig. Ein verbindlicher Kostenvoranschlag darf zwar nicht wesentlich überschritten werden (Faustregel: 15 bis 20 Prozent), aber sobald die Werkstatt absehen kann, dass sie den Kostenvoranschlag nicht einhalten kann, muss sie den Kunden informieren. Unterlässt die Werkstatt dies, können Kunden Schadenersatz verlangen.
Rückrufaktionen: Hersteller beheben Mängel
Auch in der vergangenen Woche gab es wieder einige Rückrufaktionen. Mercedes-Benz rief weltweit mehrere Hundert CLA-Fahrzeuge wegen Problemen an Airbags und Gurtsystemen zurück. Ford musste erneut eine Million Fahrzeuge zurückrufen, diesmal wegen möglicher Kraftstoffprobleme bei Hitze. BMW prüft erneut Sicherheitsgurte und rief dafür vier Modellreihen zurück. Fahrzeughalter können auf den Service-Seiten der Hersteller prüfen, ob ihr Auto von den Rückrufen betroffen ist. Es ist ratsam, diese Möglichkeit zu nutzen und im Zweifelsfall die Werkstatt zu kontaktieren.
Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Auto-Tester



