Glatteis-Alarm in Deutschland: Was Sie jetzt wissen müssen
Deutschland erlebt derzeit eine gefährliche Wetterlage. Frost und gefrierender Regen führen vielerorts zu Glatteis auf den Straßen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer überregionalen Glatteis-Situation, besonders in der Westhälfte des Landes. Autofahrer und Fußgänger müssen sich auf spiegelglatte Wege einstellen.
Wo ist die Gefahr besonders groß?
Besonders tückisch ist die Situation, wenn Regen auf gefrorenen Boden trifft. Dabei entsteht Blitzeis, eine kaum erkennbare Eisschicht, die sich blitzschnell bildet. Schattenbereiche, wie Wälder oder Brücken, sind besonders gefährdet, da die Straßen hier stärker abkühlen können.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Glätte führt zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. In einigen Regionen kam es bereits zu Verkehrsunfällen. Auch der Bahnverkehr ist betroffen: Züge fahren teilweise mit reduziertem Tempo, und es kommt zu Ausfällen. Am Flughafen Frankfurt gab es ebenfalls Flugausfälle.
Verhaltensregeln bei Glatteis
Bei Glatteis gilt: Vorausschauend und umsichtig fahren, ausreichend Abstand halten und plötzliche Manöver vermeiden. Winterreifen sind Pflicht. Werden Sie von Blitzeis überrascht, ist es ratsam, das Auto stehen zu lassen. Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Straßenlage.
Schulausfälle und Betreuung
In einigen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, fiel der Präsenzunterricht an Schulen aus. Eltern sollten selbst entscheiden, ob der Schulweg zumutbar ist, wenn außergewöhnliche Wetterbedingungen herrschen. Die Schulen sind jedoch geöffnet, und der Unterricht findet, soweit möglich, statt.
Winterdienst im Dauereinsatz
Der Winterdienst ist in ganz Deutschland im Einsatz, um die Straßen von Eis und Schnee zu befreien. Rund 6300 Straßenwärter sind bundesweit im Einsatz, bei Bedarf rund um die Uhr. Trotzdem kann es zu Einschränkungen kommen, besonders wenn die Gewerkschaft Verdi mit einem Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes droht.
Quellen
Informationen stammen vom Deutschen Wetterdienst (DWD), dem ADAC, sowie verschiedenen Medienberichten.
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