Energiekosten senken: Spartipps für Mieter und Eigenheimbesitzer

Energiekosten senken: Spartipps für Mieter und Eigenheimbesitzer
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Energie sparen und unabhängig werden: Tipps für Mieter und Eigenheimbesitzer

Die steigenden Energiekosten belasten viele Haushalte. Doch es gibt Möglichkeiten, den eigenen Verbrauch zu senken und sich unabhängiger von großen Energieversorgern zu machen. Sowohl Mieter als auch Eigenheimbesitzer können durch gezielte Maßnahmen ihre Energiekosten spürbar reduzieren.

Energiespartipps für Mieter

Auch ohne große Investitionen können Mieter ihren Energieverbrauch beeinflussen. Ein bewusster Umgang mit Heizung und Warmwasser ist hier entscheidend. Bereits ein Grad weniger Raumtemperatur kann die Heizkosten deutlich senken. Auch regelmäßiges Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster hilft, Energie zu sparen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Stromverbrauch. Energiesparende Geräte und LED-Lampen können den Stromverbrauch deutlich senken. Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf eine gute Energieeffizienzklasse. Auch das Vermeiden von Standby-Modi und das konsequente Ausschalten von Geräten können den Stromverbrauch reduzieren.

Eine neue Option für Mieter ist die „Flex-Box“, ein kostenloser Stromspeicher für die Steckdose. Dieses Gerät speichert überschüssige Energie und gibt sie bei Bedarf wieder ab, was zur Stabilisierung des Stromnetzes beiträgt und den Nutzern finanzielle Vorteile bringen kann.

Maßnahmen für Eigenheimbesitzer

Eigenheimbesitzer haben noch mehr Möglichkeiten, ihren Energieverbrauch zu senken und sich unabhängiger von Energieversorgern zu machen. Eine gute Wärmedämmung des Hauses ist hier ein wichtiger Faktor. Gut gedämmte Wände und Fenster reduzieren den Heizwärmebedarf deutlich. Auch die Dämmung des Dachs oder der obersten Geschossdecke ist eine sinnvolle Investition.

Auch die Wahl des Heizsystems spielt eine große Rolle. Der Einbau einer modernen Heizungsanlage, beispielsweise einer Wärmepumpe oder einer Solarthermieanlage, kann den Energieverbrauch deutlich senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren.

Die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ermöglicht es Eigenheimbesitzern, ihren eigenen Strom zu erzeugen und ins öffentliche Netz einzuspeisen. Dies reduziert nicht nur die Stromkosten, sondern macht auch unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Förderungen und Gesetzesänderungen ab 2026

Ab 2026 gibt es einige wichtige Änderungen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Die EU-Gebäuderichtlinie setzt ehrgeizige Ziele für die Energieeffizienz von Gebäuden, die bis Mitte 2026 in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Dies betrifft sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude.

Die CO2-Steuer steigt 2026 weiter an, was das Heizen mit Gas und Öl verteuert. Dies macht Investitionen in energieeffiziente Maßnahmen und erneuerbare Energien noch attraktiver. Allerdings werden die Fördermittel für umfassende energetische Sanierungen voraussichtlich gekürzt, während Einzelmaßnahmen weiterhin gefördert werden.

In Großstädten müssen neue Heizungen ab Juli 2026 zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Diese Vorgabe ist an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt, die Großstädte bis Ende Juni 2026 vorlegen müssen.

Fazit

Sowohl Mieter als auch Eigenheimbesitzer haben vielfältige Möglichkeiten, ihren Energieverbrauch zu senken und sich unabhängiger von großen Energieversorgern zu machen. Durch bewussten Konsum, Investitionen in energieeffiziente Maßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien können Energiekosten gesenkt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die Neuerungen und Förderprogramme ab 2026 bieten zusätzliche Anreize, aktiv zu werden.

Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Verbrauchertipps