Steuerverschwendung 2025/2026: Schwarzbuch prangert Fehlplanungen und kuriose Einzelfälle an

Steuerverschwendung 2025/2026: Schwarzbuch prangert Fehlplanungen und kuriose Einzelfälle an
Quelle: KI-generiert

Schwarzbuch enthüllt: Wo Ihr Steuergeld sinnlos verpufft

Das neue Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes 2025/2026 ist erschienen und offenbart wieder einmal haarsträubende Fälle von Steuerverschwendung in ganz Deutschland. Von kuriosen Einzelfällen bis hin zu milliardenschweren Fehlplanungen – die Liste der Projekte, bei denen Steuergelder regelrecht verbrannt werden, ist lang. Der Bund der Steuerzahler prangert diese Missstände an und fordert ein wachsames Auge auf die öffentlichen Ausgaben, denn am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche.

Hollywoodschaukel mit Aussicht auf die Bundesstraße

Ein besonders kurioses Beispiel findet sich in Kassel. Im neu angelegten Park Schönfeld-Ost wurde eine übergroße Hollywoodschaukel aufgestellt, die allerdings keinen Blick auf die schöne Landschaft bietet, sondern auf eine vierspurige Bundesstraße. Die Stadtverwaltung sieht trotz der wenig attraktiven Aussicht keinen Grund, die Schaukel umzudrehen. Kostenpunkt für dieses fragwürdige Vergnügen: 16.000 Euro.

XXL-Bundestag: Mehr Abgeordnete, mehr Kosten

Obwohl der Bundestag nach einer Reform auf 630 Abgeordnete verkleinert wurde, steigen die Kosten weiter. Der Etat soll auch 2025 und in den Folgejahren mehr als 1,2 Milliarden Euro umfassen, nachdem er bereits 2023 die Milliardengrenze überschritten hatte. Statt drei Büros bekommt nun jeder Abgeordnete sogar vier. Eine fragwürdige Mehrausstattung in Zeiten, in denen an anderer Stelle gespart werden muss.

Millionengrab ohne Nutzen: Sportplatz ohne Spielbetrieb

In Hamburgs Oberhafenquartier wurde ein Kunstrasenplatz für 1,53 Millionen Euro gebaut – doch gespielt wird hier bislang nicht. Das Spielfeld ist zu klein für den regulären Ligabetrieb, und auch ein Verein als Hauptnutzer fehlt. So verkommt die teure Sportanlage zum nutzlosen Millionengrab.

Investitionsfolgekosten: Blindes Auge auf die Zukunft

Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass bei vielen Projekten die Investitionsfolgekosten nicht ausreichend berücksichtigt werden. Das neue Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ der Bundesregierung mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro bis 2045 klingt zwar vielversprechend, birgt aber die Gefahr, zukünftige Generationen zu belasten, wenn die Folgekosten aus dem Blick geraten. Es braucht also ein wachsames Auge, um zu verhindern, dass aus vermeintlichen Chancen Hypotheken werden.

Schwarzbuch fordert Transparenz und Verantwortlichkeit

Der Bund der Steuerzahler fordert mehr Transparenz bei öffentlichen Ausgaben und eine stärkere Verantwortlichkeit der Entscheidungsträger. Es kann nicht sein, dass Steuergelder leichtfertig verschwendet werden, während an anderer Stelle das Geld für wichtige Investitionen fehlt. Die im Schwarzbuch aufgeführten Fälle zeigen, dass Handlungsbedarf besteht, um die Verschwendung von Steuergeldern einzudämmen und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu verbessern.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Bund der Steuerzahler