BRICS-Staaten streben nach mehr globalem Einfluss
Die BRICS-Staatengruppe, bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, hat sich zum Ziel gesetzt, ihr Gewicht in der Weltordnung zu erhöhen. In einer Zeit, in der sich das internationale Gefüge wandelt und eine multipolare Weltordnung entsteht, sehen die BRICS-Staaten die Möglichkeit, eine bedeutendere Rolle zu spielen.
Die BRICS-Staaten repräsentierten im Jahr 2024 mehr als 48 % der Weltbevölkerung und erwirtschafteten rund 39 % der weltweiten Wirtschaftsleistung. China trug dabei mit Abstand am meisten zum Bruttoinlandsprodukt der BRICS-Staaten bei.
Die Gruppe wurde gegründet, um ein Gegengewicht zur Dominanz des Westens und zu anderen wirtschaftsstarken Foren wie den G7 zu bilden. Ein weiteres Ziel ist die Reduzierung der Abhängigkeit vom US-Dollar als globaler Leitwährung.
Allerdings gibt es auch innerhalb der BRICS-Gruppe unterschiedliche Interessen und Ziele. Indien und Brasilien beobachten beispielsweise Chinas wachsenden Einfluss innerhalb des Bündnisses mit gewisser Besorgnis.
Trotz dieser Differenzen verbindet die BRICS-Staaten der Wunsch nach einer multipolaren Welt, in der der Westen seine Macht teilen muss. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa betonte auf dem BRICS-Gipfel im August 2023 die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Weltordnung.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von BRICSReport



