Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt leicht an
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember gestiegen. Laut der Bundesagentur für Arbeit erhöhte sich die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 23.000 auf rund 2,9 Millionen. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres sind das 101.000 mehr Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Eine höhere Arbeitslosigkeit wurde zuletzt vor 15 Jahren verzeichnet.
Dass die Arbeitslosigkeit im Dezember steigt, ist laut Bundesagentur für Arbeit üblich. Vor dem Jahresende würden Unternehmen erfahrungsgemäß weniger neue Beschäftigte einstellen. Zudem gebe es in der kalten Jahreszeit weniger Außenjobs, beispielsweise im Baugewerbe oder in der Landwirtschaft.
Die Unterbeschäftigung, die auch Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsförderung und kurzfristig Erkrankte einbezieht, sank saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3.000 und liegt bei 3.572.000.
Die Erwerbslosenquote lag im November bei 3,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt nach dem Erwerbskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) feststellte. Die Zahl der Erwerbstätigen sank demnach gegenüber dem Vormonat geringfügig um 1.000. Gegenüber dem Vorjahr ist sie mit 46,19 Millionen Personen um 49.000 geringer.
Die Europäische Union verzeichnete im November eine Erwerbslosenquote von 6,0 Prozent. In Deutschland lag die Quote bei 3,8 Prozent. Die niedrigsten Quoten wiesen Malta (3,1 Prozent), Tschechien und Polen (je 3,2 Prozent) sowie Bulgarien (3,5 Prozent) auf.
Die Jugenderwerbslosenquote in der EU betrug im November rund 15,1 Prozent. Deutschland verzeichnete mit 6,8 Prozent die niedrigste Quote.
Trotz des Anstiegs der Arbeitslosigkeit gibt es Anzeichen dafür, dass der Tiefpunkt erreicht ist.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Daten-Redaktion



