Trump kauft Grönland – und Deutschland kauft die Argumente?
Es ist mal wieder so weit: Donald Trump, der Mann, der anscheinend immer noch nicht genug hat, hat ein neues Objekt seiner Begierde entdeckt: Grönland. Ja, Sie haben richtig gelesen. Grönland. Das eisige Eiland, das bisher eher für seine malerischen Eisberge und die dort lebenden Inuit bekannt war, soll nun den amerikanischen Traum beflügeln.
Die Welt blickt fassungslos zu, während Trump, ganz im Stile eines Immobilienhais, versucht, ein Land zu kaufen, das nicht zum Verkauf steht. Und was macht Deutschland? Anstatt sich geschlossen gegen diesen imperialistischen Anfall zu stellen, scheint man in Berlin eher damit beschäftigt zu sein, die Argumente der US-Regierung zu übernehmen.
Da wird plötzlich von einer „Bedrohung durch Russland oder China“ gefaselt, die Grönland angeblich ausgesetzt sei. Eine Bedrohung, die so real ist wie der Weihnachtsmann im Juli. Grönland, umgeben von NATO-Territorium und US-Militärstützpunkten, soll von wem genau bedroht werden? Mit einer Armada von Eisbrechern, die heimlich unter dem Nordpol hindurchmanövrieren?
Es ist fast schon rührend, wie bereitwillig deutsche Politiker diese absurden Behauptungen übernehmen. Man könnte fast meinen, sie haben Angst, Trump könnte ihnen sonst den nächsten VW-Skandal auf den Hals hetzen. Oder drohen die USA mit neuen Zöllen, sollten wir uns nicht artig zeigen?
Fakt ist: Europa agiert hilflos. Während andere Länder längst die Zeichen der Zeit erkannt haben und ihre Interessen selbstbewusst vertreten, verharrt Deutschland in einer Mischung aus Beschwichtigungspolitik und blindem Vertrauen in die transatlantische Freundschaft. Eine Freundschaft, die Trump offenbar nur so lange wertschätzt, wie sie ihm nützt.
Die deutsche Außenpolitik gleicht derzeit einem Fähnchen im Wind. Hauptsache, man eckt nicht an. Hauptsache, man vermeidet Konflikte. Aber ist das wirklich der Weg? Ist es nicht vielmehr an der Zeit, den eigenen Kompass neu auszurichten und eine Politik zu betreiben, die nicht von der Angst vor amerikanischen Twitter-Tiraden, sondern von den Interessen der eigenen Bevölkerung geleitet wird? Es ist Zeit für eine Zeitenwende, die diesen Namen auch verdient. Und die beginnt damit, Trump nicht auch noch die Argumente für seine nächste bizarre Idee zu liefern.
Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Hofnarr



