Tierheime in Not: Steigende Tierarztkosten und Überlastung gefährden Versorgung

Tierheime in Not: Steigende Tierarztkosten und Überlastung gefährden Versorgung
Quelle: Pixabay

Tierheime schlagen Alarm: Überlastung und fehlende finanzielle Mittel

Deutsche Tierheime sehen sich mit einer wachsenden Notlage konfrontiert. Immer mehr Menschen geben ihre Haustiere ab, was zu einer Überfüllung der Einrichtungen führt. Hauptursache ist der deutliche Anstieg der Gebühren für tierärztliche Behandlungen in den letzten drei Jahren.

Die Tierheime, die oft spendenfinanziert sind, stoßen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Ein Tierheimleiter warnte, dass bei anhaltender Entwicklung innerhalb eines halben bis dreiviertel Jahres die Lichter ausgehen könnten. Die Kosten für Unterhalt, Futter und medizinische Versorgung belasten die ohnehin knappen Kassen.

Ein weiteres Problem ist die Vermittlung von Tieren mit speziellen Bedürfnissen. So wartet beispielsweise der Rüde Bobo seit über fünf Jahren im Tierheim Groß Lüsewitz auf ein neues Zuhause. Er ist in den sozialen Medien zwar ein kleiner Star, mag aber keine Spielzeuge, kein Haus, keine Kachelböden und kein Autofahren, was die Vermittlung erschwert.

Artenschutz vor der eigenen Haustür: Jeder kann einen Beitrag leisten

Angesichts des globalen Artensterbens betonen Naturschützer die Bedeutung des Artenschutzes im lokalen Umfeld. Jeder Einzelne kann durch einfache Maßnahmen einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Wichtig ist, Kenntnisse über die Artenvielfalt zu vermitteln, um die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Artensterben zu verstehen.

Der Erlebnis-Zoo Hannover engagiert sich beispielsweise für den Schutz bedrohter Bienenarten und den vom Aussterben bedrohten Feldhamster. Insektenfreundliche Gärten mit Nisthilfen und Überwinterungsplätzen bieten Lebensraum für Bienen und andere Insekten.

Auch der Konsum spielt eine entscheidende Rolle. Eine intensive Bewirtschaftung der Böden zur Gewinnung von Nahrungsmitteln, Kleidung oder Biokraftstoffen schädigt die Artenvielfalt. Der Schutz der Natur kann durch regionale und saisonale Ernährung unterstützt werden.

Tragödie in Lohne: Bulldogge tötet Herrchen

In Lohne-Brockdorf kam es zu einer Tragödie, bei der ein 33-jähriger Mann von seiner eigenen American Bulldogge totgebissen wurde. Der Mann wurde bereits am Donnerstag in einem Straßengraben gefunden. Eine Obduktion ergab, dass er von dem Hund getötet wurde. Das Tier wurde in eine Tierschutzeinrichtung gebracht.

Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Tierfreund