Grippewelle 2026 in Deutschland: Neue Virusvariante H3N2 treibt Infektionszahlen an

Grippewelle 2026 in Deutschland: Neue Virusvariante H3N2 treibt Infektionszahlen an
Quelle: KI-generiert

Grippewelle rollt durch Deutschland: Eine neue Variante macht sich breit

Die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff. Besonders betroffen sind Kinder, bei denen die Influenza oft einen Krankenhausaufenthalt nötig macht. Experten beobachten eine neue Variante des Influenza-A-Virus, die sogenannte Subklade K (H3N2). Diese treibt die Infektionszahlen zusätzlich an.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden in der ersten Januarwoche 2026 über 20.500 Influenzafälle gemeldet, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Vorwoche. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hatte bereits Ende 2025 vor einer heftigen Grippesaison gewarnt.

Warum ist die Grippewelle so heftig?

Die neue Subklade K (H3N2) des Influenza-A-Virus spielt eine zentrale Rolle bei den hohen Fallzahlen. Bereits vorhandene Antikörper bieten möglicherweise weniger Schutz gegen diese neue Variante. Auch etablierte Influenza-Typen sind weiterhin aktiv und verstärken die Grippewelle.

Infektionen treten in allen Altersgruppen auf, jedoch sind Kinder besonders häufig betroffen. Laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) tragen Ansteckungen bei Kindern maßgeblich zur schnellen Verbreitung der Grippe bei.

Was können Sie tun?

Auch wenn der Grippeimpfstoff möglicherweise etwas weniger wirksam gegen die neue Variante ist, bleibt er die beste Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Das RKI empfiehlt daher weiterhin die Grippeschutzimpfung für empfohlene Personengruppen.

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Abstand halten zu Erkrankten
  • Bei Symptomen: Arzt aufsuchen und zu Hause bleiben

Kritische Infrastruktur und Gesundheitssystem am Limit?

Die Ausbreitung der Grippe darf nicht dazu missbraucht werden, Panik zu schüren. Es ist richtig, auf die Situation aufmerksam zu machen, aber Panikmache hilft niemandem. Die Kliniken melden zwar erhöhte Fallzahlen, sprechen aber nicht von einer Überlastung.

Es ist wichtig, dass die Politik jetzt die richtigen Schlüsse zieht. Anstatt über neue Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zu diskutieren, muss jetzt in Personal und Infrastruktur investiert werden. Auch die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und Ärzte müssen dringend verbessert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass unser Gesundheitssystem auch in Zukunft gut aufgestellt ist, um solche Grippewellen zu bewältigen.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Magazin