Schlag gegen RedVDS: Internationale Aktion deckt Cyberkriminalitätsnetzwerk auf

Schlag gegen RedVDS: Internationale Aktion deckt Cyberkriminalitätsnetzwerk auf
Quelle: KI-generiert

Schlag gegen Cyberkriminelle legt Ausmaß der Bedrohung offen

Frankfurt – Strafverfolgungsbehörden in Deutschland, den USA und Großbritannien haben in einer konzertierten Aktion den globalen Cyberkriminalitätsdienst RedVDS zerschlagen. Die Ermittlungen, maßgeblich von deutschen Behörden vorangetrieben, offenbaren das Ausmaß der Bedrohung durch Cyberkriminalität für Unternehmen und Behörden in Deutschland.

RedVDS bot Cyberkriminellen die Möglichkeit, Straftaten anonym zu begehen, wobei die Opfer auch in Deutschland zu finden waren, unter anderem in Brandenburg und Hessen. Der entstandene Schaden wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Die technische Zentrale der Cyberkriminellen befand sich in einem Rechenzentrum in Deutschland. Die Tatverdächtigen werden in einem nicht näher bezeichneten Nahost-Staat vermutet.

Der Schlag gegen RedVDS zeigt, dass Cyberkriminalität nicht nur eine abstrakte Bedrohung ist, sondern reale Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und Verwaltung hat. Es bleibt abzuwarten, ob die Zerschlagung von RedVDS zu einer nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitslage führt, oder ob neue, ähnlich operierende Strukturen entstehen werden. Kritiker bemängeln, dass trotz des internationalen Vorgehens keine Festnahmen erfolgten und die mutmaßlichen Täter weiterhin im Nahen Osten agieren können.

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Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von Spätdienst