Wirtschaftliche Belastung am mittleren Niederrhein: Energiekosten und Nachfrageflaute setzen Unternehmen zu

Wirtschaftliche Belastung am mittleren Niederrhein: Energiekosten und Nachfrageflaute setzen Unternehmen zu
Quelle: Pixabay

Wirtschaftliche Lage am mittleren Niederrhein angespannt

Die wirtschaftliche Situation in der Region Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Viersen bleibt angespannt. Viele Unternehmen klagen über hohe Energiekosten und eine nachlassende Nachfrage, insbesondere aus dem Ausland. Betroffen sind vor allem energieintensive Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie, aber auch der Einzelhandel spürt die Kaufzurückhaltung der Konsumenten. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor.

Die Modebranche in Düsseldorf, bekannt für ihre zahlreichen Showrooms und internationalen Messen, steht ebenfalls vor Herausforderungen. Die steigenden Produktionskosten und der zunehmende Wettbewerb durch Online-Händler setzen die lokalen Unternehmen unter Druck. Viele kleine Boutiquen und Designer kämpfen ums Überleben. Experten fordern daher gezielte Fördermaßnahmen und eine Stärkung des Standorts durch innovative Konzepte.

Streit um die Gestaltung des Düsseldorfer Rheinufers

In Düsseldorf gibt es weiterhin Diskussionen um die Umgestaltung des Rheinufers. Während die Stadtverwaltung eine attraktivere Gestaltung mit mehr Grünflächen und Aufenthaltsqualität plant, kritisieren Anwohner und Gewerbetreibende die geplanten Einschränkungen für den Autoverkehr und die Parkplätze. Sie befürchten negative Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Geschäfte und Restaurants. Die Bürgerinitiative „Rhein-Ufer für alle“ hat eine Unterschriftenaktion gestartet und fordert eine breitere Beteiligung der Öffentlichkeit an den Planungen.

Kritik an mangelnder sozialer Gerechtigkeit

Die steigende Inflation und die hohen Mieten belasten viele Menschen am mittleren Niederrhein. Besonders betroffen sind Familien mit geringem Einkommen und Rentner. Sozialverbände fordern daher eine Anhebung des Mindestlohns und eine bessere Unterstützung für Menschen in prekären Lebenslagen. Sie kritisieren, dass die soziale Gerechtigkeit in der Region auf der Strecke bleibe und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergehe.

Gefahr durch zunehmende Migration?

Die anhaltende Zuwanderung von Flüchtlingen und Migranten führt in einigen Kommunen zu Engpässen bei der Unterbringung und Versorgung. Kritiker bemängeln, dass die vorhandene Infrastruktur überlastet sei und die Integration der Neuankömmlinge nicht ausreichend gelinge. Sie fordern eine Begrenzung der Zuwanderung und eine konsequentere Durchsetzung des Rechts.

Bildquelle: Pixabay – Dieser Beitrag wurde erstellt von Redaktion Rhein/Düssel