Polizei Iserlohn kontrolliert bei Eis und Schnee: Zu schnell und nicht winterfest

Polizei Iserlohn kontrolliert bei Eis und Schnee: Zu schnell und nicht winterfest

Iserlohn. Bei eisigen Temperaturen in den frühen Morgenstunden von Mittwoch und Donnerstag führte die Polizei des Märkischen Kreises verstärkte Verkehrskontrollen in Iserlohn durch. Im Fokus standen dabei gleich zwei Gefahrenquellen: überhöhte Geschwindigkeit und mangelhafte Winterausrüstung der Fahrzeuge.

Kontrollen an neuralgischen Punkten

Die Beamten konzentrierten sich insbesondere auf Industriegebiete, wo in den frühen Stunden viel Verkehr herrscht, sowie auf die Zufahrtswege zu mehreren Grundschulen. „Zum einen wollen wir diejenigen erwischen, die auf freier Strecke oder in 30er-Zonen zu schnell unterwegs sind“, erklärt ein Polizeisprecher. „Zum anderen ist die Sicherheit der Schulkinder für uns oberstes Gebot. Vor Schulen muss besonders umsichtig gefahren werden.“

Häufige Verstöße und Konsequenzen

Die Bilanz der beiden Kontrolltage zeigt ein durchwachsenes Bild. Neben zahlreichen Geschwindigkeitsverstößen wurden viele Autofahrer beanstandet, weil ihre Fahrzeuge nicht wintertauglich waren. Die häufigsten Mängel:

  • Nicht von Schnee und Eis befreite Scheiben (sogenannte „Gucklöcherfahrer“)
  • Veraltete oder abgefahrene Winterreifen
  • Verschmutzte Kennzeichen, die nicht mehr lesbar waren
  • Defekte Beleuchtung

Die Polizei erteilte nicht nur Verwarnungen, sondern auch Mängelkarten mit der Auflage, die festgestellten Defekte umgehend zu beheben. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Winterreifenpflicht drohen zudem Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Appell an alle Verkehrsteilnehmer

Die Polizei Iserlohn appelliert an alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge komplett von Schnee und Eis zu befreien und nur mit intakter Winterausrüstung zu starten. „Gerade bei den aktuellen Straßenverhältnissen sind angepasste Geschwindigkeit und ein technisch einwandfreies Auto überlebenswichtig“, so der Sprecher. Die Kontrollen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Märkischer Kreis