In der Zeit vom 29. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026 wurden im Hammer Stadtgebiet elf vollendete Wohnungseinbrüche und fünf weitere Versuche registriert. Dies teilt die Polizei Hamm mit Verweis auf ihr aktuelles „Wohnungseinbruchsradar“ mit.
Einbrüche konzentrieren sich auf städtische Bereiche
Laut Polizeiangaben ereigneten sich die Taten über das gesamte Stadtgebiet verteilt, mit einer Häufung in reinen Wohngebieten. Die Täter nutzten häufig die frühe Abenddämmerung und die Silvesterfeiertage aus, in denen viele Bewohner nicht zu Hause waren. Eingestiegen wurde vorrangig durch Erdgeschossfenster und Terrassentüren (P.TÜR – hier für Privat-Tür, also Haustüren oder Wohnungseingangstüren).
Polizei rät zu erhöhter Aufmerksamkeit
„Wichtig ist es, aufmerksam zu sein und verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft umgehend der Polizei zu melden“, so ein Sprecher der Hammer Polizei. Zur Vorbeugung empfehlen die Beamten:
- Ausreichende Beleuchtung von Hauseingängen und Grundstücken, auch in Abwesenheit.
- Die Installation einbruchhemmender Technik wie verstärkte Türen, Fenstergriffe mit Pilzkopfverriegelung und Sicherheitsglas.
- Den abschließbaren Verschluss aller Fenster und Türen, auch bei kurzer Abwesenheit.
- Die Nutzung von Zeitschaltuhren für Licht und Radio, um Anwesenheit vorzutäuschen.
- Die Pflege nachbarschaftlicher Kontakte für gegenseitige Beobachtung.
Langfristiger Trend positiv
Obwohl die Zahl der Einbrüche in der festlichen Woche erhöht ist, verweist die Polizei auf einen langfristig rückläufigen Trend. Durch präventive Maßnahmen und eine erhöhte Aufklärungsquote konnte die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamm in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden. Die aktuelle Meldung unterstreicht jedoch, dass die Gefahr insbesondere in den dunklen Wintermonaten und an Feiertagen fortbesteht. Die Polizei Hamm bietet zudem eine kostenlose Wohnungs- und Häusersicherungsberatung an.
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Quelle: Polizei Hamm



