Rentner fordern staatliche Finanzierung von Bestattungskosten

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Das große Missverständnis: Rentner fordern kostenlose Flatrate ins Jenseits!

Die Rentner Deutschlands, angeführt von der rüstigen Hildegard (88), haben die Nase voll! Nicht von ihrem Lebensabend, nein, sondern von den ständigen Diskussionen um Rentenerhöhungen und die Frage, wer das Ganze eigentlich bezahlen soll. „Wir sind doch nicht blöd“, poltert Hildegard auf der improvisierten Pressekonferenz vor dem Brandenburger Tor, „wenn wir eh bald abtreten, dann wollen wir wenigstens eine Flatrate ins Jenseits!“

Konkret fordern die Senioren eine staatlich finanzierte „End of Life“-Versicherung, die sämtliche Kosten für Bestattung, Trauerfeier und den obligatorischen Leichenschmaus übernimmt. „Das ist doch nur fair“, erklärt Karl-Heinz (72), der sich selbstironisch als „wandelndes Altersheim“ bezeichnet. „Wir haben unser Leben lang geschuftet und Steuern gezahlt. Da können die jungen Hüpfer doch mal ein paar Kröten für unser finales Happening springen lassen!“

Die Forderung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Staatskasse ohnehin schon leerer ist als das Portemonnaie eines frischgebackenen Vaters. Finanzminister Christian Lindner (FDP) reagierte prompt mit einem Tweet: „Kostenlose Flatrate ins Jenseits? Gerne, aber nur für FDP-Mitglieder! Alle anderen müssen weiterhin selber zahlen.“

Die Opposition hingegen wittert Morgenluft. „Endlich mal eine Forderung, die wirklich alle Bürger betrifft“, freut sich AfD-Chef Tino Chrupalla. „Wir werden uns im Bundestag dafür einsetzen, dass jeder Deutsche – egal ob Rentner oder nicht – ein Anrecht auf ein würdevolles Ableben hat. Und wenn dafür die Steuern erhöht werden müssen, dann ist das eben so!“

Die Grünen schlagen derweil eine etwasOther Lösung vor: „Statt einer teuren Flatrate ins Jenseits sollten wir lieber in nachhaltige Friedhöfe investieren“, so Parteichefin Ricarda Lang. „Kompostierbare Särge, Urnen aus recyceltem Plastik und Trauerredner, die ausschließlich genderneutrale Sprache verwenden – das wäre doch mal ein Zeichen für eine zukunftsfähige Bestattungskultur!“

Ob die Rentner mit ihrer Forderung Erfolg haben werden, steht in den Sternen. Fest steht jedoch: Die Diskussion um das Lebensende hat eine neue, skurrile Dimension erreicht. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja bald den ersten „Rentner-Flashmob“ auf dem Friedhof, bei dem die Senioren mit Rollatoren und Grablichtern für ihre „Flatrate ins Jenseits“ demonstrieren. Man darf gespannt sein!

Dieser Beitrag wurde erstellt von Hofnarr

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