Festnahme Maduros durch USA löst internationale Kritik und Vorwürfe des Imperialismus aus

Festnahme Maduros durch USA löst internationale Kritik und Vorwürfe des Imperialismus aus
Quelle: KI-generiert

Trump-Administration in der Kritik nach Festnahme von Venezuelas Präsident Maduro

Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die Trump-Administration hat international für Aufsehen und Kritik gesorgt. Der Vorwurf: Ein Akt von „nacktem Imperialismus“. Maduro wurde in einer überraschenden Militäroperation gefasst und in die USA überführt, wo ihm nun der Prozess wegen Drogen- und Waffenhandels gemacht werden soll.

Die Aktion erfolgte, obwohl US-Außenminister Marco Rubio erst vor wenigen Monaten dem Kongress versichert hatte, dass keine Invasion Venezuelas geplant sei. Nun werfen Demokraten der Trump-Regierung vor, den Kongress bewusst in die Irre geführt zu haben.

Internationale Reaktionen und die „Don-roe Doctrine“

Während einige Republikaner die Festnahme Maduros begrüßen, sehen andere darin einen Bruch mit dem Völkerrecht. NYC Bürgermeister Zohran Mamdani bezeichnete die Aktion als „Kriegsakt“ und sicherte den New Yorker Bürgern Schutz zu. US-Vizepräsidentin Kamala Harris kritisierte Trumps Vorgehen als „ungesetzlich und unklug“.

Die Festnahme Maduros wird von einigen Beobachtern als eine Rückkehr zur sogenannten „Monroe-Doktrin“ gesehen, die Trump nun als „Don-roe Doctrine“ neu auflegt. Diese Politik der Einmischung in Lateinamerika, die schon in der Vergangenheit Leid und Chaos verursachte, wird nun unter dem Deckmantel des „America First“ wiederbelebt.

Wirtschaftliche Unzufriedenheit in den USA wächst

Während Trump außenpolitisch auf Konfrontation setzt, wächst im Inneren die Unzufriedenheit mit seiner Wirtschaftspolitik. Umfragen zeigen, dass die Zustimmungswerte für Trumps Umgang mit der Wirtschaft auf einem Tiefstand sind. Viele Amerikaner sind besorgt über steigende Lebenshaltungskosten, Gesundheitsausgaben und ihre persönliche finanzielle Situation.

Die Republikaner, die derzeit das Weiße Haus und beide Kongresskammern kontrollieren, können die Schuld für die wirtschaftliche Lage nicht mehr der vorherigen Regierung zuschieben. Die wachsende Unzufriedenheit könnte sich bei den kommenden Midterm-Wahlen negativ für die Partei auswirken.

Bildquelle: KI-generiert – Dieser Beitrag wurde erstellt von US Korrospondent