Die Kreispolizeibehörde Herford hat in der Nacht von Silvester auf Neujahr insgesamt 65 Einsätze im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten bearbeitet. Die Bilanz fällt gemischt aus: Während die Mehrheit der Menschen friedlich feierte, gab es auch mehrere ernste Vorfälle und Verstöße.
Schwere Vorfälle überschatten Feierlaune
Acht Mal mussten die Beamten wegen gefährlicher Körperverletzung ausrücken. Bei diesen Auseinandersetzungen wurden drei Personen leicht verletzt. Ein besonders dreister Fall war ein Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug (sog. „P.TÜR“-Delikt), bei dem Unbekannte in Bünde einbrachten und wertvolle Gegenstände entwendeten.
Lärm und illegales Feuerwerk im Fokus
Wie in jedem Jahr stellten Ruhestörungen einen großen Teil der Einsätze dar. Die Polizei musste 38 Mal ausrücken, um übermäßigen Lärm zu unterbinden. Zusätzlich wurden acht Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz geahndet, bei denen illegal erworbene oder besonders gefährliche Pyrotechnik gezündet wurde.
Verkehrskontrollen und weitere Vergehen
Im Straßenverkehr registrierte die Polizei drei Verstöße. Weitere Meldungen betrafen:
- Zwei Fälle von Beleidigung
- Vier Trunkenheitsdelikte im öffentlichen Raum
- Einen einfachen Diebstahl
Ein Großaufgebot war in den Städten des Kreises unterwegs, um für Sicherheit zu sorgen und deeskalierend einzugreifen. Die Polizei zieht eine insgesamt zufriedenstellende Bilanz, zeigt sich aber besorgt über die gewalttätigen Auseinandersetzungen, die das Fest für einige überschatteten.
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Quelle: Polizei Herford



