Feuerwehr Mönchengladbach: 105 Einsätze in der Silvesternacht

Der Übergang ins Jahr 2026 war für die Feuerwehr Mönchengladbach ein sehr beschäftiges Ereignis. Vom Abend des 31. Dezember 2025 bis zum Morgen des 1. Januar 2026 mussten die Einsatzkräfte insgesamt 105 Mal ausrücken. Die überwiegende Mehrheit dieser Einsätze, nämlich 77, stand in direktem Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten und ihren typischen Folgen.

Silvester-Spezifische Einsätze im Detail

Besonders häufig wurden die Retter zu folgenden Vorfällen gerufen, die sich auf das Feuerwerk und den Feierbetrieb zurückführen ließen:

  • 18 Brandmeldeanlagen (BMA)-Alarme, oft durch eindringenden Rauch oder Dampf ausgelöst
  • 10 Personen, die durch Böllerverletzungen medizinische Hilfe benötigten
  • 4 Personen in einer Tür (eingeklemmt) (P.TÜR)
  • 3 ausgelöste Rauchmelder in Wohnungen
  • 3 brennende Mülltonnen
  • 2 brennende Balkone oder Terrassen

Hochphase zwischen Mitternacht und zwei Uhr

Die Hauptlast der Einsätze konzentrierte sich erwartungsgemäß auf die Zeit unmittelbar nach Mitternacht bis etwa 2:00 Uhr morgens. In diesem Zeitfenster häuften sich vor allem die Meldungen über Brände und Verletzungen. Parallel zu den silvestertypischen Vorkommnissen musste die Feuerwehr aber auch für die „ganz normalen“ Notfälle bereitstehen.

Weitere Einsätze über die Feiertage

Neben den 77 Silvester-Einsätzen verzeichnete die Leitstelle weitere 28 Alarmierungen. Diese umfassten unter anderem mehrere Technische Hilfeleistungen, zum Beispiel nach Verkehrsunfällen, sowie Brandeinsätze, die nichts mit dem Feuerwerk zu tun hatten. Die Feuerwehr war mit einem verstärkten Personal- und Fahrzeugaufgebot im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um die Lage zu bewältigen.