Die Kreispolizeibehörde Wesel war in der Silvesternacht vom 31. Dezember 2025 (18:00 Uhr) bis zum 1. Januar 2026 (06:00 Uhr) mit insgesamt 97 Einsätzen gefordert, die einen direkten Bezug zum Jahreswechsel hatten. Die Beamten waren im gesamten Kreisgebiet im Dauereinsatz, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Ruhestörungen an der Spitze der Einsatzliste
Wie die Polizei mitteilte, stellten Ruhestörungen durch laute Feiern und illegales Feuerwerk den überwiegenden Einsatzanlass dar. Besonders in den späten Abend- und frühen Morgenstunden gingen zahlreiche Anrufe besorgter Bürger ein, die um ihre Nachtruhe fürchteten.
Weitere Schwerpunkte der Polizeiarbeit
Neben den Lärmbeschwerden konzentrierten sich die Kräfte auf folgende Bereiche:
- Verkehrsüberwachung: Kontrollen zum Alkohol- und Drogenkonsum von Fahrzeugführern standen im Fokus, um die hohe Unfallgefahr zu reduzieren.
- Brand- und Gefahrgutdelikte: Es mussten mehrere Müllcontainer- und Kleingartenhüttenbrände gelöscht werden, die mutmaßlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden.
- Körperverletzungen: Mehrere Personen erlitten Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit pyrotechnischen Artikeln, darunter Verbrennungen und Gehörschäden.
- Platzverweise: An bekannten Angsträumen wie dem Weseler Bahnhofsvorplatz oder dem Alten Hafen wurden vereinzelt Personen des Platzes verwiesen, um Konflikte zu deeskalieren.
Einsatzbilanz und Appell der Polizei
Trotz der hohen Einsatzanzahl blieb die Nacht aus Sicht der Polizei weitgehend unter Kontrolle. Schwere Gewaltdelikte oder größere Personenschäden wurden nicht gemeldet. Die Beamten appellieren dennoch an die Bürger, Feuerwerk nur an den erlaubten Tagen zu zünden, Rücksicht auf Nachbarn und Tiere zu nehmen und die Notrufleitungen nicht durch unnötige Anrufe zu blockieren. Die vollständige statistische Auswertung der Silvesternacht wird in den kommenden Tagen folgen.
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Quelle: Polizei Wesel



